Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Hohe Würdigung für Bifrangi-Firmengründer

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2014 siedelte sich der international tätige Konzern Bifrangi im Industriepark Süd an. Mit der Verleihung des Wappenrings würdigt die Stadtgemeinde Althofen die Verdienste von Firmengründer und Seniorchef Franceso Biasion.

Untrennbar mit der erfolgreichen Wirtschaftsgeschichte der Stadt Althofen verbunden ist das Unternehmen Bifrangi, das sich vor acht Jahren unter dem damaligen Bürgermeister Manfred Mitterdorfer im Industriepark Süd niedergelassen hat. Beschäftigt werden aktuell rund 100 Mitarbeiter. Das italienische Großunternehmen investiert derzeit ca. 15 Millionen Euro und errichtet auf einem 30.000 Quadratmeter großen Grundstück eine 12.000 Quadratmeter große Produktionshalle. 60 Mitarbeiter sollen rund um die in Europa größte Maschine ihrer Art beschäftigt werden. Die Produktion geht im Laufe des Jahres 2023 in Betrieb.

Wappenring für Seniorchef

Der Gemeinderat der Stadtgemeinde Althofen hat mit Beschluss vom 21. Dezember letzten Jahres Bifrangi-Seniorchef Franceso Biasion für besondere Verdienste auf wirtschaftlichem Gebiet den Wappenring verliehen. „Mit der Verleihung des Wappenrings würdigt die Stadtgemeinde die Verdienste von Signor Franceso Biasion, der mit der Ansiedelung der Zweigstelle der Firma Bifrangi in Althofen vielen Menschen Arbeit gegeben hat. Die Firma Bifrangi trägt wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg der gesamten Region bei und ist nicht mehr wegzudenken“, würdigen Bürgermeister Walter Zemrosser und Stadtamtsleiter Hubert Madrian die Verdienste Biasions. Der Wappenring der Stadtgemeinde Althofen wird an ganz wenige ausgewählte Persönlichkeiten verliehen; der letzte Wappenring wurde vor neun Jahren vergeben.

Übergabe in Mussolente

Die Verleihung des Wappenrings fand in Italien statt, da das Unternehmen seinen Stammsitz in Mussolente in der Provinz Vicenza hat. Der Kärntner Delegation gehörten neben Bürgermeister Walter Zemrosser, Stadtrat Philipp Strutz, Gemeinderat Gernold Kloiber, Ersatz- Gemeinderat Philipp Scheiflinger und Stadtamtsleiter Hubert Madrian auch Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch sowie die an der Bifrangi-Ansiedlung maßgeblich beteiligten Personen Natascha Zmerzlikar, zuständig für die Vermarktung des Wirtschafts- und Logistikstandortes Kärntens sowie Werner Ebner und Dietmar Klingspiegl von der örtliche Raumplanung Land Kärnten, an.

Feierlicher Festakt

In einem feierlichen Festakt übergab Bürgermeister Walter Zemrosser im Beisein von Familienmitgliedern und Mitarbeitern Francesco Biasion den Wappenring. „Ich bedanke mich sehr herzlich für diese Auszeichnung. Damals sind wir auf der Suche nach Erweiterungsmöglichkeiten nach Althofen gekommen. Dort wurden wir sofort freundlich empfangen und herzlich aufgenommen, das hat mir gefallen“, zeigt sich Francesco Biasion gerührt von der Würdigung.
Im Anschluss folgte eine Firmenbesichtigung, bei der sich die Delegation von den imposanten Maschinen beindruckt zeigte. Das Unternehmen produziert mit Hightech-Anlangen Produkte für beispielsweise Windkraftanlagen sowie für die Automobil- und Luftfahrtindustrie. „Wir bedanken uns für die Gastfreundschaft und freuen uns von Herzen über die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Italien und Österreich“, so Bürgermeister Walter Zemrosser.

 

Fakten Bifrangi:
In der Nachkriegszeit eröffnete der italienische Handwerker Francesco Biasion, der aus Mussolente in Venetien stammte, in der Heimat seiner Familie eine Schmiede. Über 60 Jahre später ist er nach wie vor im Unternehmen aktiv; die mechanische Bearbeitung und die Weiterentwicklung hat sein ältester Sohn Roberto Biasion übernommen. Die italienische Schmiede ist mittlerweile zu einem international tätigen Konzern mit ausgezeichnetem Ruf und weiteren Produktionsstätten gewachsen.
Bifrangi ist weltweit führenden Hersteller von hochwertigen Flanschen, Zahnrädern, Naben, Komponenten und Sonderteilen für die Automobilindustrie, Landmaschinen, Fahrwerken wie Erdbewegungsmaschinen, Luftfahrtbranche und Windkraftanlagen. Einige technische Lösungen von Bifrangi wurden zu Industriestandards. Der international tätige Konzern mit je einem Standort in Italien, Althofen und den USA sowie zwei Niederlassungen in England beschäftigt weltweit rund 2.000 Mitarbeiter.