Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Auer von Welsbach-Museum


 

Inmitten der mittelalterlichen Altstadt, die mediterranes Flair versprüht und an toskanische Städte erinnert, wandeln Sie auf den Spuren von Dr. Carl Auer von Welsbach (1858 - 1929), Erfinder des Cer-Eisen-Zündsteins für Feuerzeuge, des Gasglühlichts und der Metallfadenglühlampe. 1898 gründete er die Welsbach'schen Werke in Treibach, heute die Treibacher Industrie AG, und legte somit den Grundstein für den wirtschaftlichen Aufschwung Althofens.

Entdecker, Erfinder, Pionier

Auer von Welsbach entdeckte vier Elemente, darunter Neodym, das heute in der Elektromobilität oder bei Windkraftanlagen unverzichtbar ist. Als erster Tonaufzeichner im Jahr 1900 und der erste Farbfotograf von Österreich 1908, hinterließ er einzigartige Dokumente. Durch seine Firmengründungen und Beteiligungen schuf er weltweit Millionen Arbeitsplätze. Das 1888 eröffnete Verwaltungs- und Vertriebsbüro für Glühstrümpfe in New York war in der Wall Street eingerichtet; die Adresse ist heute Sitz der New Yorker Börse. Als Wohltäter wurde er zum Geldgeber vieler Städte, Gemeinden, Spitäler und Hilfsorganisationen.

Beeindruckendes Museum

Das Auer von Welsbach-Museum in Althofen, ca. 30 Kilometer nördlich von Klagenfurt gelegen, präsentiert einmalige Exponate. Originale Geräte und kostbare Raritäten zeugen vom Wirken des bedeutenden österreichischen Erfinders, Entdeckers und Wissenschaftlers. Beeindruckend ist die Sammlung seltener Feuerzeuge und frühester Gasglühlicht-Beleuchtungskörper. Das weltweit einzige mit originaler Ausstattung eingerichtete Laboratorium ist der Höhepunkt im Museum; das Labor ist auch ein beliebter Ort für standesamtliche Trauungen. Neben dem Kärntner Museumsgütesiegel führt das Auer von Welsbach-Museum das Österreichische Museumsgütesiegel.


Auer von Welsbach-Museum
Burgstraße 8 I 9330 Althofen
+43 (0) 4262 4335 I auer.museum@gmail.com

Öffnungszeiten: Bis 26. Oktober jeweils Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Gruppenführungen jederzeit möglich.
 

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