Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Chronik

Geschichte Althofens

Althofen kann als Siedlungsplatz auf eine Jahrtausende alte Geschichte zurückblicken und ist seit über 700 Jahren einer der bedeutendsten Wirtschafts- und Handelsplätze Kärntens.

Der Namen Althofen ist in einer zwischen 1041 und 1060 gefertigten Urkunde in der Form Altenhofen („Altanhouvn“) erstmals belegt.1 Die Namensform geht auf einen dritten Fall Mehrzahl zurück und bedeutet „bei den alten Höfen“.2 Die heutige Namensform Althofen ist seit 1473 belegt.3

1479 verlieh der Salzburger Erzbischof Althofen ein Wappen in der Form eines Schildes, „zuunterst mit einem gelben Berg, darauf ein Büschel Eisen, gebunden mit zwei gelben Ringen, und auf demselben Büschel und zuoberst im Schild eine gelbe Lilie, alles in einem blauen Feld“, wie es in der Urkunde heißt.4 Berg und Eisen verweisen wohl auf das mittelalterliche Recht Althofens, dass Eisen aus dem Hüttenberger Erzrevier auf den Oberen Markt am Thomasberg gebracht und dort an Althofner Händler verkauft werden musste.5 Nach Wilhelm Deuer könnte die Lilie für die Herrschaft Salzburgs über Althofen stehen.6

Autor: Günther Jannach (Althofen 2021)

Anmerkungen

(1): MHDC, III, Nr. 258. Alle Abkürzungen sind im Quellen- und Literaturverzeichnis aufgelöst.
(2): Pohl 2013, S. 38 f. u. S. 42.
(3): Pohl 2013, S. 42.
(4): MHDC, IX, Nr. 525.
(5): Dinklage 1968, S. 170.
(6): Deuer 2006, 46 f.

Ur- und Frühgeschichte: Funde von Werkzeug aus der Jungsteinzeit (ca. 4.000 – ca. 2.000 v. Chr.), Spuren von Besiedelung aus der späten Bronzezeit (ca. 1350 – ca. 850 v. Chr.) und der frühen Eisenzeit (ca. 850 – ca. 300 v. Chr.).

Altertum: In römischer Zeit (15 v. Chr – 600 n. Chr.) befindet sich in Althofen eine Siedlung, die wohl Matucaium hieß.

Frühes Mittelalter: Siedlungsspuren aus spätkarantanischer Zeit(ca. 740 – ca. 820 n. Chr.).

953: Althofen kommt in den Besitz des Erzbistums Salzburgs.

Um 1200: Die Cäcilenkirche in Untermarkt wird errichtet.

Um 1050: Der Name Althofen wird erstmals urkundlich erwähnt.

1268: Althofen wird erstmalig in einer Urkunde als Markt bezeichnet.

1307: Althofen darf den in Untermarkt gelegenen Markt auf den Thomasberg verlegen und befestigen.

Um 1350: Althofen beginnt sich zum bedeutenden Eisenhandelsplatz zu entwickeln.

1381: Erzbischof Pilgrim bestätigt Althofen das Recht, dass alles Eisen aus dem Hüttenberger Revier nur an die Bürger Althofens verkauft werden dürfe.

Um 1420: Die Kirche am Thomasberg wird zur gotischen Pfarrkirche ausgebaut.

1424: Untermarkt wird von einem Unwetter heimgesucht.

1470: Althofen erhält eine Freiung für den jährlichen Markt.

1479: Althofen erhält sein Wappen.

1480: Großer Brand im Oberen Markt.

1480 – 1490: Althofen ist Stützpunkt für ungarische Truppen.

1503 – 1511: In einer Reihe von Prozessen kann Althofen gegen St. Veit ein alleiniges Handelsrecht mit Hüttenberger Eisen nicht durchsetzen, behält aber die Eisenwaage und die Eisenmaut.

1515/16: Der Windische Bauernbund besetzt Althofen.

1535: Salzburg erkennt im sogenannten Wiener Rezess den Landesfürsten, also die Habsburger als oberste Gerichtsinstanz für die Herrschaft Althofen, an.

1555 – 1596: Althofen ist protestantisch.

1601: Schwere Pestepidemie in Althofen.

1609: Karl Veldner nimmt in Treibach einen Floßofen in Betrieb.

1622: Hüttenberger Knappen plündern Althofen.

1631: Der erste Hexenprozess findet in Althofen statt.

Ende 17. Jahrhundert: Die frühbarocke Kalvarienbergkapelle wird errichtet.

1715/16: Letzte große Pestwelle in Althofen.

1760: Max Thaddäus Egger baut den Hochofen in Treibach zum größten und leistungsfähigsten in ganz Europa aus.

1761: Treibach wird ein eigener Burgfried.

1770: Althofen bekommt Hausnummern.

1782: Die erste Volkszählung ergibt für Althofen 614 Einwohner, für Treibach 124 Einwohner.

1784: Althofen verliert seine Eisenmaut.

1803: Althofen wird Teil des weltlichen Kurfürstentums Salzburg.

1806: Althofen wird Teil Österreichs.

1824: Österreich verkauft Althofen an Joseph Höpfner (1784/85-1867).

1831:  Franz Xaver Egger, Besitzer des Treibacher Eisenwerkes, erbaut die Werkskapelle in Treibach.

1845:  Eugen Dickmann-Seckerau (1793-1863) kauft die Grundherrschaft Althofen von Joseph Höpfner.

1848:  Als Folge der Revolution wird die Grundherrschaft abgeschafft; die Verwaltungsaufgaben gehen an die neu geschaffenen Ortsgemeinden über.

1850:  Althofen und Treibach konstituieren sich als Gemeinden.

1859:  Die Kreuzwegstationen am Kalvarienberg werden errichtet.

1868:  Althofen wird an das Eisenbahnnetz angeschlossen.

1871:  Die Gemeinde Treibach wird mit der Gemeinde Althofen vereinigt.

1873:  Die Ortschaften Aich, Eberdorf, Krumfelden, Rabenstein, Töscheldorf und Untermuraniberg werden von der Gemeinde Friesach getrennt und Althofen zugeschlagen.

1884:  Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Althofen.

1887:  Der letzte Hochofen in Treibach wird ausgeblasen, das Ende der Eisenindustrie in Althofen.

1889:  Gründung des Sängerbundes Althofen, aus dem 1911 der Männergesangsverein Althofen-Treibach hervorgeht. Aus diesem wird schließlich der Gemischte Chor Althofen.

1897:  Carl Auer von Welsbach kauft das Industriegelände in Treibach und errichtet ein Jahr später einen chemisch-metallurgischen Forschungs- und Versuchsbetrieb. Aus ihm entstehen 1907 die Treibacher Chemischen Werke, deren Nachfolger die heutige Treibacher Industrie AG ist.

1897:  Althofen wird in die Liste der Kurorte aufgenommen.

1898:  Die Gurktalbahn wird eröffnet.

1901:  Der Gnomenbrunnen am Salzburger Platz wird fertiggestellt.

1901:  Die evangelische Predigtstation Treibach wird eingerichtet.

1912:  Das Elektrizitätswerk in Krumfelden wird eröffnet.

1912:  Das heutige Volksschulgebäude wird eröffnet.

1914-1918:  Im Ersten Weltkrieg fallen 31 Althofener.

ab 1945: Das Gebiet zwischen dem Alten Markt und Treibach wird besiedelt.

1964: Das Musisch-Pädagogische Bundesrealgymnasium zieht in Töscheldorf ein.

1970: Der niederländische Konzern Philips errichtet einen Fertigungsbetrieb.

1973: Gründung der Handelsschule und der Handelsakademie.

1975: Das Kur- und Rehabilitationszentrum Althofen wird eröffnet.

1980: Das Bundesschulzentrum wird eingeweiht.

1981: Die Tilly Holzindustrie nimmt ihren Betrieb auf.

24. 6. 1993:: Althofen wird zur Stadt erhoben.

1994: Fa. Philips läuft unter dem Namen Neutronics weiter.

1997: Fa. Neutronics fusioniert sich mit Fa. Flextronics.


Die ersten Zeugnisse menschlicher Anwesenheit in Althofen sind zwei Steinbeile aus der Jungsteinzeit (ca. 4.000 – ca. 2.000 v. Chr.)7. Eines fand man 1899 am Oberen Markt, eines 1924 nahe dem Annenturm.8

Bei Renovierungsarbeiten an der Cäcilienkirche stieß man 1988 auf Scherben und ein Henkelfragment aus der späten Bronzezeit (ca. 1350 – ca. 850 v. Chr.)9.10

Im Jahre 1900 entdeckte man bei Umbauarbeiten des Bahnhofs ein hallstattzeitliches (ca. 850 - ca. 300 v. Chr.)11 Hügelgrab,12 welches auf eine Siedlung in näherer Umgebung schließen lässt.

Die Kelten (ca. 300 – 15 v. Chr.) haben keine archäologischen Zeugnisse hinterlassen.13 Nur der keltische Name Matucaium,14 jener römischen, wohl bei Althofen gelegenen Straßenstation,15 lässt auf Besiedelung in dieser Zeit schließen.

Spätestens in der Mitte des ersten Jahrhunderts v. Chr. bildete sich das Königreich der keltischen Noriker (Regnum Noricum), das sich zwischen Tauernhauptkamm, Pack und Save erstreckte,16 und somit auch die Gegend um Althofen einschloss. Nun gewann auch das Hüttenberger Eisenrevier mit seinem Norischen Eisen überregionale Bedeutung.17

15 v. Chr. eroberten die Römer das Land,18 errichteten die römische Provinz Regnum Noricum19 und hinterließen Spuren in Form von Gräbern20 und Inschriftsteinen. Zwei können heute noch an der Pfarrkirche, je einer an der Pfarrkirchhofsmauer, in der Cäcilienkirche und am Mardaunig-Stadel besichtigt werden.21 Von spätantiker (ca. 300 – ca. 600 n. Chr.)22 Besiedelung zeugt nur eine Tonscherbe.23

Mit der beginnenden Slawisierung um 600 n. Chr. mag zwar „die Antike“ enden, das Leben in Althofen ging aber wohl weiter. Denn 1943 wurden in der Gegend des heutigen Flex-Werkes slawische Gräber gefunden,24 und zwar in unmittelbarere Nähe zu römischen Gräbern, die 1971 zum Vorschein kamen.25

Zusammenfassend wusste der antike Mensch also das Leben seit der Bronzezeit hier wohl zu schätzen, denn Matucaium bedeutet womöglich „der gute Platz“;26 eine auch noch heute passende Bezeichnung für Althofen.

Als Erinnerung an das antike Erbe der Stadt erhielten 1968 im Zuge der Einführung von Straßennamen in Althofen27 die Kelten- und die Römerstraße ihre Namen.28

Autor: Günther Jannach (Althofen 2021)

Anmerkungen

(7): Datierung der Jungsteinzeit in Kärnten nach Gleirscher 1994, S. 16.
(8): Größer 1899, S. 216; Piccottini 1989, S. 23; Gleirscher 2000, S. 741.
(9): Datierung der Späten Bronzezeit für Kärnten nach Gleirscher 2011, S. 119.
(10): Pichler 1994b, S. 695.
(11): Datierung der Hallstattzeit für Kärnten nach Gleirscher 2011, S. 119. Die These, die Träger der Hallstattkultur wären Illyrer gewesen, wie es auf der Tafel am Hornturm steht, ist, wie Gleirscher 2006, S. 18 zeigt, nicht mehr haltbar.
(12): Frankl 1901, S. 32; Jacksch 1901, S. 55; Gleirscher 2005, S. 100 f.
(13): Die auf Amberger 1968a, S. 8 zurückgehende und auf der Geschichtstafel am Rathaus wiedergegeben These, hinter der Kalvarienbergkapelle läge eine Keltensiedlung, ist nicht belegbar.
(14): Auf einer „tabula Peutingeriana“ genannten, nach Weber 1989, 116 spätantiken Straßenkarte ist Matucaium als erste oder zweite Station auf dem Weg von Virunum am Zollfeld nach Wels verzeichnet. Der Ortsname ist nach Holder 1896, S. 479 u. 483 und Holder 1904, S. 684 keltischen Ursprungs.
(15): Rutter 2018, 169.
(16): Strobel 2015, S. 28 ff. u. S. 57.
(17): Strobel 2015, S. 75.
(18): Cass. Dio, 54, 20; Flor., epit., 2, 21 f.; Strab., geogr., 206.
(19): Strobel 2011, S. 220 u. S. 226.
(20): Größer 1900, S. 214; Piccottini 1972, S. 56. Nach Größer 1899, 210 wurde 1899 „beim vulgo Steinwender am Sand […] beim Abgraben des südlichen Straßenrandes ein römischer Inschriftenstein [CIL, III, 14365/2] gefunden“, der anschließend „am Stadelgebäude am Fundorte eingemauert“ wurde. Aus meiner Sicht ist der Grabstein wohl an seinem ursprünglichen Platz gefunden worden und deutet somit auf ein römisches Grab hin. Der Kärntner Zeitung von 1899, S. 4. folgend, wurde der Fund „vor dem Hause des Lebzelters Steinwender“ gemacht, der nach Geburtsbuch Althofen, F. 103 „Sand 94“ [Untermarkter Straße 2] wohnte, wo der Stein noch heute am Stall verbaut ist.

(21): CIL, III, 5023 bis 5025 u. 14365/2; Leber 1972, Nr. 213. In Eberdorf wurde 1888 nach Größer 1888, 205 der Grabstein CIL, III suppl. 11637 gemeinsam mit Resten antiker Grundmauern gefunden; er ist aber heute verschollen.
(22): Nach Eichert 2011, S. 107 endete in Kärnten „im späten 6. und frühen 7. Jh. […] die römisch geprägte Spätantike“.
(23): Pichler 1994a, S. 728.
(24): Eichert 2010, S. 191.
(25): Piccottini 1972, S. 56.
(26): Matucaium setzt sich nach Holder aus den keltischen Wörtern „matu-s“ für Bär und „*caio-n“ für Gehege, eingefriedeter Platz oder Ähnliches zusammen. (Holder 1896, S. 479 u. 483 und Holder 1904, S. 684) Dottin 1920, S. 86 übersetzte Matucaium deshalb wohl mit „Bärenwald“. Lambert und Pinault 2007, S. 50 wiesen darauf hin, dass „matu-s“ ein Eigenname sein, und Matucaium so „Gehöft / Dorf des Matus“ bedeuten könnte. Kranzmayer 1955, S. 30 hingegen wollte Matucaium vom keltischen „*mato-“ / „*mati-“ für gut ableiten, da sich aus seiner Sicht der Ortsname in slawischer Übersetzung im nahe gelegenen Dobritsch (Slowenisch „dober“ für gut) erhalten hätte. Gegen diese These spricht, dass sprachwissenschaftlich nach Hüttenbach 1989, S. 103 eine Ableitung aus „*mati-“ wohl die Ortsnamenformen Maticaium oder Matocaium ergeben hätten.
(27): Printschitz 1968.
(28): Amberger 1968a, S. 2 u. S. 8.



Im Mittelalter entwickelte sich Althofen von einem Gutshof, dessen Ursprünge wohl schon in der Antike lagen, als Teil des Erzbistums Salzburg zunächst zu einem bedeutenden Markt, um am Ende der Epoche schließlich der Handelsplatz des Eisens aus dem Hüttenberger Revier zu werden.

Drei Gräber aus spätkarantanischer Zeit (ca. 740 – ca. 820 n. Chr.)29, die 1943 in der Nähe des heutigen Flex-Werkes gefunden wurden,30 sprechen wohl für eine durchgehende Besiedelung Althofens von der Antike ins Mittelalter.

953 kam das Gebiet mit und um Althofen an das Erzbistum Salzburg. König Otto I. schenkte nämlich der Salzburger Kirche „ein Gut (predium) in Karantanien […] in einer Crapofelt [Krappfeld] genannten Gegend“, wie es eine Urkunde bezeugt.31 Dieses „Gut“ umfasste, wie es weiter heißt, „einen Herrenhof (curtem) und eine Burg (castellum) mit allem, was dazugehört; nämlich den Unfreien beiderlei Geschlechts, den Almen, Huben, Gebäuden, Wiesen, Weiden, Weinbergen, Gewässern, Mühlen [und] Wegen“.32

Um 1200 wurde die romanische Cäcilienkirche errichtet,33 die 1434 als Kirche der „Heiligen Cäcilia in Altenmarch“ erstmals urkundlich erwähnt wird,34 und die heute die einzige der Heiligen Cäcilia aus Rom geweihte Kirche Kärntens ist.35

1204 ist mit „Algerus, iudex de Altenhoven“ erstmals ein Richter von Althofen bezeugt;36 1246 erstmals eine Maut in Altenhoven.37

1268 spricht eine Urkunde zum ersten Mal „vom Markt Altenhoven“.38 Dieser Markt lag im heutigen Ortsteil Untermarkt. Denn 1307 gestattete König Albrecht I., dass der Salzburger Erzbischof „den Markt Altenhoven in Kärnten nahe Friesach auf den Thomasberg verlege und dort eine Befestigung […] errichte“, wie es in der Urkunde heißt.39 Der nun ehemalige „Markt Althofen“ hieß fortan Altenmarkt,40 und Althofen hatte nun einen Oberen und einen Unteren Markt.

Um 1350 gewann in Kärnten die Eisenerzeugung und somit auch der Eisenhandel an Bedeutung,41 wodurch vor allem Althofen als Handelsplatz des Hüttenberger Eisens wirtschaftlich profitierte. So berichteten um 1373 St. Veiter Bürger ihrem Herzog Albrecht von Kärnten, „dass man in Altennhofen eine [Eisen-]waage und auch eine ungewöhnliche Maut errichtet“ habe, worauf dieser den Statthalter des Salzburger Erzbischof bat, dass er „keine Neuerung macht, und es auch dabeibleiben lässt, wie es von alters her ist“, wie es im Schreiben heißt.42 1381 bestätigte Erzbischof Pilgrim aber, dass alles Eisen aus den erzbischöflichen Herrschaften in Hüttenberg, Lölling und Mosinz „zuerst auf den Oberen Markt in Altenhoffen“ gebracht, dort gewägt und ausschließlich „einem Bürger aus Altenhoffen“ verkauft werden müsste.43 Als Zwischenhändler des Hüttenberger Eisen wurde Althofen nun vermögend.

Um 1420 wurde die erstmal 1307 erwähnte Thomaskirche44 zur heutigen, gotischen Stadtpfarrkirche Althofen ausgebaut,45 die bis heute die einzige dem Heiligen Thomas von Canterbury geweihte Kirche Kärntens darstellt.46

1424 nahm, wie Johann Valvasor (1641 – 1693) überliefert, „in Altenhofen ein großer Wolkenbruch […] vielen Menschen und Vieh“ das Leben, „vor allem im untern Marckt, wo allein über 60 Personen, meist Frauen und Kinder umkommen“.47

Schon vor 1461 verfügte Althofen über ein sogenanntes Bürgerspital,48 also ein Armen- und Altenhaus,49 welches „bei der Heiligen Cäcilia Kirche“ lag, wie eine Urkunde belegt.50

1470 verlieh der Salzburger Erzbischof Althofen für den „nach löblicher Gewohnheit jährlich […] in Altenhoven“ am fünften Sonntag nach Pfingsten gehaltenen Jahrmarkt eine Freiung, die von Donnerstag vor bis Donnerstag nach diesem Sonntag stehen sollte.51 1542 wurde dieser Markt, um in eine „bequemere und nützlicher Zeit“ zu fallen, wie es in der Urkunde heißt, dann auf den Sonntag nach dem Martinstag (11. November) gelegt.52

1479 stellte der Salzburger Erzbischof, der sich im Konflikt mit Kaiser Friedrich III. befand,53 dem ungarischen König Matthias Corvinus seine Festungen zur Verfügung, um während der Dauer des Türkenkrieges ihn, wie es im Vertrag heißt, „gegen diese und andere Feinde“, also Friedrich zu verteidigen.54 Zwar widersetzten sich „die von Altenhofen […] eine Zeit lang“, wie Jakob Unrest (ca. 1430 – 1500)55 überliefert, schließlich mussten sie die ungarischen Truppen aber doch im Frühjahr 1480 einlassen.56

Wohl noch 1480 ist Althofen „gar bis an das Schloss abgebrannt, und es haben die Menschen alles Hab und Gut nach Friesach geführt“, wie der damalige Bamberger Hauptmann von Kärnten berichtete.57

Im November 1490 schließlich zogen die Ungarn wieder ab, und im Anschluss übernahm ein Abgesandter des Salzburger Erzbischofs wieder Althofen; „diesem mussten die Bürger von Alltenhofn treue Untertanen zu sein und Gehorsam schwören“, wie es bei Jakob Unrest heißt.58

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten zeugen noch heute vom mittelalterlichen Althofen. So beispielsweise die um 1200 entstandene Cäcilienkirche,59 die wohl das älteste, erhaltene Gebäude der Stadt darstellt,60 oder der um 1300 errichtete Annenturm,61 Teil der teilweise noch heute vorhandenen mittelalterlichen Befestigungsanlage Althofens, oder die aus dem frühen 15. Jahrhundert stammenden gotischen Pfarrkirche.62

Im Zuge der Einführung von Straßennamen in Althofen 196863 wurde der Marktplatz64 in Salzburger Platz umbenannt, um an die Zugehörigkeit Althofens an Salzburg zu erinnern.65 Eisenplatz, Eisenstraße, Knappensteig und Mautgasse sollten an Althofens Rolle als Eisenhandelsplatz verweisen.66 Erzbischof Pilgrim, der 1381 Althofen ein Eisenprivileg ausstellte,67 widmete man die Pilgrimstraße.68 Die Freimarktstraße sollte an den 1470 erwähnten Jahrmarkt mitsamt Freiung69 erinnern,70 die Martinigasse71 an die spätere Abhaltung jenes Marktes um den Martinitag am 11. November.72 An die Türken- und Ungarnzeit Ende des 15. Jahrhunderts wollte man mit der Türkenstraße und der Ungarnstraße hinweisen.73 Der Vorpachweg wurde nach Georg Vorpach benannt,74 der 1441 eine Kaplanei stiftete, womit jede Woche in der Cäcilienkirche eine Messe gelesen werden konnte.75 Die Nikolaistraße erhielt ihren Namen, weil Amberger annahm, der alte Namen der Cäcilienkirche wäre St. Nikolai gewesen,76 wofür es aber keine Belege gibt. Immerhin erwähnt ein Bericht von 1616 neben der Cäcilienkirche gleichzeitig eine Kapelle des Heiligen Nikolaus am Friedhof, womit vielleicht der Karner bei der Kirche gemeint sein könnte.77 Die Ledergasse hingegen wird als „Ledergassen zu Alltenhoven“ bereits 1458 erwähnt,78 und der Name mag auf dort ehemals angesiedelte Lederer verweisen.79

Autor: Günther Jannach (Althofen 2021)

Anmerkungen

(29): Karantanien entstand im Laufe des siebten Jahrhunderts, kam kurz nach 740 in bairische Abhängigkeit, und wurde schließlich wohl 817, vielleicht aber auch erst 828 eine bairische Grafschaft. (Gleirscher 2018, S. 150 ff. u. S. 294)
(30): Eichert 2010, S. 165 u. S. 191.
(31): MHDC, III, Nr. 112.
(32): MHDC, III, Nr. 112. Im Jahr 1044 schenkte Hemma von Gurk ihrem Kloster „Altanhof“ (MHDC, I, Nr. 17 / II), das Braumüller 1927, 14 mit Althofen gleichsetzte. Unter „Altanhof“ war für Fresacher 1971, 81 aber „sicher nicht“ Althofen zu verstehen, da Altanhof, wie er überzeugend darlegte, „nicht allzuweit von St. Georgen [bei Straßburg] gelegen gewesen sein“ müsse.
(33): Nach Deuer und Grabmayer 2008, S. 139 reicht die Kirche „dem Baubestand nach sicher in die Zeit um 1200 zurück“.
(34): MHDC, XI, Nr. 136.
(35): Dehio 2001, S. 1156.
(36): MHDC, I, Nr. 402.
(37): MHDC, II, Nr. 578.
(38): MHDC, IV, 2, Nr. 2984. 1268 wird ja nur beiläufig erwähnt, dass Althofen ein Markt ist, gegründet wurde der Markt also früher. Für Dinklage 1968, S. 166 ließ „die rechteckige Form des Platzes“ in Untermarkt erkennen, dass der Markt nach 1225 gegründet worden wäre. Ulbrich 1939, S. 11 u. 177 hingegen erkannte einen „unregelmäßigen Straßenplatz“, eine Marktplatzform, „die zumeist dem späten 12. Jahrhundert zugerechnet werden könne“.
(39): MHDC, VII, Nr. 422.
(40): So erwähnt eine Urkunde von 1435 neben der Kirche des „Heiligen Thomas von Canterbury in Altenhofen“ die der „Heiligen Cäcilia in Altenmarch“. (MHDC, XI, Nr. 136)
(41): Es war nach Dinklage 1968, S. 169 das Aufkommen großer, wasserbetriebener Hämmer zur Eisenverschmiedung, die diesen „ganz außerordentlichen Aufschwung der Kärntner Eisenerzeugung und des daraus resultierenden Eisenhandels zur Folge“ hatten.
(42): Vidimus von 1592 (AT-KLA 418-B-A 1661 F St, r6).
(43): Urkunde vom 2. April 1381 (Münichsdorfer 1870, Anhang 3). Dass „1230 Erzbischof Eberhard […] Althofen das Niederlags-, das Waag-, und das Mautrecht“ verliehen hätte, wie es auf der Geschichtstafel am Rathaus heißt, ist nicht direkt belegt.
(44): Bereits 1307 wird der Berg Thomasberg genannt, (MHDC, VII, Nr. 422) dessen Name sich wohl von einer dortigen Kirche des Heiligen ableitete.
(45): Der Bischof von Lavant rief nach Wichner 1897, S. 35 um 1400 zu Sammlungen für den Ausbau der Kirche auf. Und 1417 verkaufte man noch der „Kirche Notdurft wegen“ Grund, wie es in einer Urkunde vom 15. Juni 1417 (AT-KLA 418-B-C 2345 St) heißt.
(46): Dehio 2001, S. 1157.
(47): Valvasor 1688, 10.
(48): Eine Urkunde vom 25. Juli 1461 (AT-KLA 418-B-A 1071 St) erwähnt ein „Spitall zu Altenhoven“. Amberger meinte einerseits, „Georg Vorpach stiftete 1424 das Bürgerspital“, andererseits aber auch, dass „das Bürgerspital [...] 1428 aus einer Stiftung Jörgs aus der Vorha“ hervorging. (Amberger 1968a, S. 2; Amberger 1968b, S. 15). Die entsprechenden Urkunden sind verschollen.
(49): Mittelalterliche Spitäler wirkten nach Scheutz und Weiß 2015, S. 32 als „als Armenanstalten, als nicht therapieorientierte frühe Krankenhäuser und als Findel-, Waisen- und Altersheime“.
(50): Urkunde vom 17. Jänner 1469 (AT-KLA 418-B-A 1171 St).
(51): MHDC, XI, Nr. 427.
(52): Urkunde vom 27. Mai 1542 (AT-KLA 418-B-A 2143 St). 1935 hatte aber dieser „einstige, stark besuchte Martinimarkt seine Bedeutung ganz verloren. Der Krämermarkt hat vollständig aufgehört, der Viehmarkt war nur sehr schwach besucht“, wie die Kärntner Zeitung vom 17. November 1935, S. 13 berichtete.
(53): Mayer 1877.
(54): Urkunde vom 3. Oktober 1479 (Mayer 1877, Beilage 20b).
(55): Lebensdaten nach Grossmann 1957, S. VIII.
(56): Unrest, Österr. Chronik, 647.
(57): MHDC, XI, Nr. 526. Da der Lagebericht nur Kampfhandlungen erwähnt, die nach Unrest, Österr. Chronik, 649 ff. im Sommer 1480 stattfanden, sich aber der Brand „am vergangenen Dienstag“, also kurz bevor der Brief verfasst wurde, ereignete, brannte Althofen wohl in der zweiten Hälfte 1480.
(58): Unrest, Österr. Chronik, 747.
(59): Deuer und Grabmayer 2008, S. 139.
(60): Ginhart 1927, 31 sah im Annenturm das älteste, erhaltene Gebäude der Stadt, da dessen Gestalt den um 1100 entstandenen Burgfrieden in Friesach „nahe verwandt“ scheine. Hauser 1895, 164 hingegen nahm aber wohl zu Recht an, dass der Turm zeitglich mit dem Festungsausbau, also um 1300 errichtet wurde, da die „noch vorhandenen Festungsmauern aus ähnlichen Bruchsteinen ausgeführt sind“.
(61): Hauser 1895, S. 164.
(62): Buchowiecki 1952, S. 361 f.
(63): Printschitz 1968.
(64): So wird der Platz mit dem Gnomenbrunnen etwa in der Kärntner Zeitung vom 28. Juli 1901, S. 4. „Marktplatz“ genannt, ebenso bei Ginhart 1927, 33.
(65): Amberger 1968a, S. 1.
(66): Amberger 1968a, S. 1 u. 2.
(67): Urkunde vom 2. April 1381 (Münichsdorfer 1870, Anhang 3).
(68): Amberger 1968a, S. 6.
(69): MHDC, XI, Nr. 427.
(70): Amberger 1968a, S. 8.
(71): Amberger 1968a, S. 10.
(72): Urkunde vom 27. Mai 1542 (AT-KLA 418-B-A 2143 St).
(73): Amberger 1968a, S. 5.
(74): Amberger 1968a, S. 2.
(75): Obersteiner 1988, 98.
(76): Amberger 1968a, S. 10.
(77): Fresacher et al. 1958, S. 137.
(78): Urkunde vom 22. August 1458 (AT-HHStA SbgE AUR 1458 VIII 22).
(79): Amberger 1968a, S. 8.

 


In der Frühen Neuzeit stieg Althofen zu einem europaweit führenden Industriestandort durch die Eisenindustrie in Treibach auf. Am Ende der Epoche endete die Herrschaft Salzburgs und Althofen kam zu Österreich.

1489 kam das Eisengeschäft in Althofen zum Erliegen, da Salzburg im Krieg gegen Kaiser Friedrich III. den Markt Hüttenberg mitsamt den Eisengruben an den Kaiser verlor.80 Erst 1494 wurden „Schloss und Markt Hüttenberg, [mitsamt] Eisenerz, Hütten, Hämmer, Zins, Maut [und] Waage“ Salzburg zurückgegeben, wie eine Urkunde bezeugt.81 Allerdings musste sich Althofen nun den Eisenhandel mit Völkermarkt und St. Veit teilen. 82 In einer Reihe von Klagen am obersten Gericht in Wiener Neustadt83 versuchte Althofen zwischen 1503 und 1511, zumindest St. Veit vom Eisenhandel aus dem Hüttenberger Revier auszuschließen.84 Vergeblich,85 dem Markt blieben aber weiterhin die Eisenmaut und die Eisenwaage für das Hüttenberger Eisen.86

Während des Bauernaufstandes des Windischen Bundes von 1515/151687 wurde Althofen besetzt, aber von kaiserlichen und landständischen Truppen befreit, wie die Chronisten Hieronymus Megiser und Paul Kheppiz88 überliefern.89

1535 wurde Althofen als sogenannte „auswärtige Herrschaft“ Salzburgs90 ein Teil Kärntens, da Salzburg im Rezess von Wien „die landesfürstliche Obrigkeit“ der Kärntner Herzöge, also der Habsburger über seine Besitzungen in Kärnten anerkannte. In Gerichtsverfahren galt nun, dass für „Berufungsverfahren von den Salzburger Gerichten […] die erste und die zweite Instanz einem Erzbischof oder […] dessen Hauptleute und Vizedome, […] die letzte aber dem Landesfürsten vorbeihalten“ wurde, wie es im Vertrag heißt.91

Um 1555 wurde Althofen für knapp vier Jahrzehnte evangelisch. Denn bereits 1555 soll in Althoven Johannes Faschang erstmals „die deutsche Messe […] nach Ordnung des Augsburger Bekenntnisses rein und unverfälscht“ gehalten haben,92 wie Michael Christalnick in seiner Chronik 1588 festhielt.93 Die Besetzung der Vikare in Althofen wurde nun zum dauernden Streitpunkt zwischen dem evangelischen Markt Althofen und dem katholischen Erzstift Salzburg.94 1596 begann der Erzbischof schließlich, in Althofen unter Androhung des Entzugs des Eisenhandels die Gegenreformation durchzusetzen.90 Spätestens 1599 mussten daher die Protestanten aus Althofen nach Silberegg zur Messe ausweichen,96 und Ende 1600 galt Althofen wieder als katholisch, wie Rosolenz 1607 berichtete.97

1601 wütete „die Pest [Infection] in Althofen“ so stark, dass „Altenhoffen gar ausgestorben war“, wie der zeitgenössische Chronist Paul Kheppiz berichtete.98

1609 erhielten Karl Veldner „und alle seine Erben“ die Genehmigung, einen „Floßofen“, eine frühe Form des Hochofens, „in Treybach“ zu betreiben, wie aus dem entsprechenden Verleihbrief hervorgeht.99 Der Althofener Hochofen war einer der ersten des Landes100 und der Beginn der Industriestadt Althofen.101 1654 verkauften Veldners Söhne die Floßhütte an den Althofener Eisenhändler Wolfgang Pader (gest. 1662102 ). Bis 1698 blieb das Gut mitsamt Hochofen in Besitz seiner Familie.103

1622 plünderten Hüttenberger Knappen Getreide und Nahrungsmittel in Althofen und taten noch „anderes, hochverbotenes Ungebührliches“, wie es in einem Bericht aus demselben Jahr heißt.104 Ursache des Aufstandes war wohl die „Hungersnot infolge der allgemeinen Teuerung“, wie Probszt-Ohstorff darlegte.105

1631 kam es zum ersten Hexenprozess in Althofen, bei dem der Angeklagte des Wettermachens und der Leichenschändung beschuldigt wurde. Bis 1772 fanden mindestens 21 weitere Prozessen statt, die meisten in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Insgesamt kosteten diese Prozesse zumindest neun Männern und drei Frauen das Leben.106

Vor 1691 wurde die Kapelle am Kalvarienberg errichtet,107 nach Ginhart ein Bau des 17. Jahrhunderts,108 der nach Deuer et al. aufgrund der „aufgeputzten Ornamentik und […] Fensterformen“ noch zur „Stufe des strengen Frühbarock“ gehört.109

1698 kam durch Kauf des Leobener Eisengewerken Paul Egger (1658 – 1733) das Gut Treibach mitsamt Floßhütte und den Erzgruben im Hüttenberger Revier in den Besitz der Familie Egger,110 in dem es bis 1869 blieb.

Seit Sommer 1715 grassierte „die leidige Pest [Contagion] in Althofen und den umliegenden Orten“, berichtete Paul Egger, Besitzer des Guts Treibach im Jänner 1716, und klagte, dass etliche seiner Arbeiter abgesondert seien, obwohl in Treibach und nächster Umgebung noch niemand an der Pest starb, was sein „Hammerwerk in den völligen Ruin“ treibe.111 Sechs Monate später zählte die Althofener Bürgerschaft allerdings aufgrund der Pest nur noch 23 Bürger, wie aus dem Ratsprotokoll für den 6. Juni 1716 hervorgeht.112 Geht man vom Verhältnis von Bürger zu Einwohner von 1782 aus,113 hätte der Markt damals noch rund 230 Einwohner gezählt.

1760 übernahm Max Thaddäus Egger (1734 – 1805) den Familienbetrieb in Treibach und modernisierte den Hochofenbetrieb,114 sodass man „mit Gewissheit behaupten [könne], dass in ganz Europa kein so großer Hochofen anzutreffen sei, mit welchem in einem Jahr soviel geschmolzen wird“, wie Hacquet 1784 festhielt.115 Ausgehend von Treibach wurde mit Max Thaddäus die Familie Egger „zu der bedeutendsten Gewerkenfamilie und den reichsten Herrschaftsbesitzern Kärntens“, wie Stermitz darlegte.116 Für seine Leistungen wurde Max Thaddäus 1785 in den Grafenstand erhoben.117

1761 wurde Treibach ein sogenannter Burgfried, also ein eigenständiger Gerichtsbezirk. Denn am 9. November 1761 wurde, wie es im Ratsprotokoll überliefert ist,118 „der vom hohen Erzstift Salzburg der Herrschaft Treybach verliehene Burgfried das erste Mal […] beritten“; es wurden also erstmals die Grenzen des Burgfrieds bestimmt.

1770 hatte es Kaiserin Maria Theresia „für nötig befunden, eine allgemeine Seelenbeschreibung zu veranlassen“, bei der „zugleich […] die Nummerierung der Häuser [...] vorzunehmen“ sei, wie es im entsprechenden Gesetz hieß.119 Und bereits ab demselben Jahr finden sich in den Matriken, also den Geburts-, Sterbe- und Heiratsbüchern der Pfarre Althofen erstmals Hausnummern.

1781 hatte es Kaiser Joseph II. „zu möglichster Förderung der Industrie […] nötig befunden, […] in Ansehen des Handels mit Stahl und Eisen […] die bis nun bestandenen Zwangsanstalten und Gesetze […] gänzlich aufzuheben“, wie es im Gesetz hieß.120 Und so wurde auch dem Salzburger Erzbischof die Eisenmaut in Althofen 1784 „eingestellt“, wie Wiessner zusammenfasste.121

Für 1782 sind erstmals Bevölkerungszahlen überliefert. Zum Markt Althofen zählten vier Dörfer mit 614 Einwohnern, die als 108 Familien in 94 Häusern lebten. Es gab 62 Bürger, fünf Bauern und zwei Beamte. Jeder zehnte war unter 18 Jahren. Im Burgfried Treibach lebten 124 Menschen in 18 Familien und acht Häusern.122

1803 wurde das geistliche Erzbistum Salzburg aufgelöst,123 und Althofen gehörte nun zum weltlichen Kurfürstentum Salzburg.124

1806 kam Althofen schließlich zu Österreich,124 da im Frieden von Preßburg vom 26. Dezember 1805 zwischen Frankreich und Österreich vereinbart wurde, dass „Salzburg […] mit Österreich vereinigt“ werden sollte.126

Ein Spaziergang durch die Altstadt von Althofen ist mithin ein Spaziergang durch die Frühe Neuzeit, vom noch dem gotischen Stil verhafteten Alten Rathaus,127 über das Rieder-Haus als Renaissancebau mit einer beeindruckenden, 1590 geschaffenen Sgraffito -Fassade128 bis hin zur barocken Kalvarienbergkapelle.129

Als 1968 beschlossen wurde, in Althofen Straßennamen einzuführen,130 sollte die Keutschacherstraße an Erzbischof Leonhard von Keutschach (1495 - 1519) und seine beiden Cousins Wolfgang und Siegmund erinnern,131 denen und deren Nachkommen der Erzbischof 1513 das Pflegeamt der Herrschaft Althofen übergab.132 Die Georgistraße wurde nach dem Gedenktag des Heiligen Georgs, den 24. April benannt,133 da am Georgitag die Wahl des Marktrichters „durch den ehrsamen Rat und die gemeine Bürgerschaft“ stattfand, wie beispielsweise bei der Wahl von 1581 protokolliert.134 An die Eisenhändlerfamilie Kansnit, die mit Sebastian Kanßnit auch einen langjährigen Marktrichter stellten,135 sollte die Kansnitstraße erinnern.136 Nach ehemaligen Besitzern der Floßhütte in Treibach wurden die Karl-Veldner-Straße und der Wolf-Pader-Platz benannt,137 später auch die Graf-Egger-Straße. Die Gschwindtstraße sollte der Familie Gschwindt gedenken,138 die Herren von Töscheldorf waren,139 und die im 17. Jahrhundert das Schloss Töscheldorf in der heutigen Form erbauten.140 Die Christalnickstraße wurde nach dem Geschichtsschreiber Christalnick, der als evangelischer Seelsorger in Althofen tätig war,141 benannt.142 Die Fichtelstraße erhielt ihren Namen nach Philipp Jakob von Fichtl,143 der von 1755 bis zu seinem Tod 1781 Salzburger Vizedomverweser in Friesach und Pfleger in Althofen war,144 und der sich nach Hermann besonders gegen den Hexenglauben einsetzte.145 Die Schobitzstraße wurde nach Anton Schobitz benannt,146 der seit 1568 in Althofen Lateinschulmeister, seit 1574 im Rat vertreten und 1581 schließlich Marktrichter wurde, bevor er im selben Jahr verstarb.147

Autor: Günther Jannach (Althofen 2022)

Anmerkungen

(80): Münichsdorfer, S. 43.
(81): MHDC, XI, Nr. 700.
(82): Die Vormacht von St. Veit, Völkermarkt und Althofen im Eisenhandel erschließt sich aus einer Beschwerde der Kärntner Landstände, die im Augsburger Libell von 1510, S. 70 überliefert ist.
(83): Seit 1501 war das Hofgericht in Wiener Neustadt, das ab 1502 nach Hollegger 2019, S. 407 landesfürstliches Kammergericht hieß, oberste Gerichtsinstanz in Kärnten, wie die Regimentsordnung von 1501, S. 44 zeigt.
(84): Münichsdorfer, S. 47 ff. Völkermarkt hatte erst 1479 das Recht erhalten, jenes Eisen aus Hüttenberg niederzulegen, das für Krain bestimmt war, wie in MHDC, XI, Nr. 524 überliefert. Im Streit mit St. Veit dagegen berief Althofen sich auf Rechte, die „ihre Vorfahren und sie lange Zeit“ besessen und Kaiser Friedrich III. auch bestätigt hätte, wie es im Urteil von 1511 heißt.
(85): Im abschließenden Urteil von 1511 hieß es, dass den St. Veitern „ihre Freiheiten [im Eisenhandel] bleiben sollen“, und dass sie „von der von Althofen vor Gericht vorgebrachten Klage freigesprochen“ seien.
(86): Münichsdorfer, S. 49.
(87): Hermann 1843, S. 244 ff.
(88): Jandl 2008, S. XV.
(89): Megiser 1612, S. 1338 datierte die Ereignisse ins Jahr 1515, die Clagenfurterische Chronik, die Paul Kheppiz nach Jandl 2008, S. XV. im frühen 17. Jahrhundert schrieb, ins Jahr 1516.
(90): Als „auswärtige Herrschaften“ wurden nach Hübner 1796, S. 752 jene Herrschaften bezeichnet, bei denen „das Erzstift zwar noch das Grundeigentum gerettet, aber die Landeshoheit verloren“ hatte.
(91): Wiener Rezess von 1535, Zusammenfassung §9. Obwohl der Vertrag wohl nie ratifiziert wurde, erlangte er nach Marx 2000, S. 556 „doch faktische Gültigkeit“.
(92): Christalnick 1588 zit. nach Leeb 2006, S. 40 f. Faschang wird nach Neumann 1999, S. 20 noch 1559 in den Ratsprotokollen aus Althofen genannt.
(93): Neumann 1999, S. 16. Christalnick war nach Neumann 1999, S. 20 f. zwischen 1565 und 1569 evangelischer Vikar in Althofen.
(94): Akten aus dem Archiv der Diözese Gurk berichten für die Jahre um 1560 nach Obersteiner 1984, 299 f u. Obersteiner 1988, 99 von solchen Auseinandersetzungen, wie auch Johann Baptist Fickler (1533 – 1610) nach Ölrich 1961, S. 70, Anm. 41 u. S. 69 ff. für die Jahre 1579 und 1587.
(95): Münichsdorfer 1870, S. 69.
(96): 1599 verbot der Vizedom den Althofenern Protestanten das Ausweichen zur evangelischen Messe nach Silberegg, wie die Althofener Ratsprotokolle, M. Z, s. v. 1599 überliefern.
(97): 1600 befahl ja Erzherzog Ferdinand als Landesfürst im Dekret vom 1. Juni 1600, dass in Kärnten das evangelische „Kirch- und Schulwesen“ abzuschaffen sei und alle evangelischen „Prediger und Lehrer […] binnen zehn Tagen“ das Land verlassen sollten. Als nun eine landesfürstliche Kommission im Oktober 1600 nach Friesach kam, blieb ihr nur noch über, die „evangelischen Bücher […] auf öffentlichem Markt verbrennen“ zu lassen, weil „der Herr Vizedom daselbst bereits die Stadt Friesach wie auch Althofen und Hüttenberg“ rekatholisiert hatte, wie Rosolenz 1607, S. 58 berichtete.
(98): Clagenfurterische Chronik, s. v. 1601.
(99): Verleihbrief von 1610. Veldner kaufte das Hammerwerk in Treibach 1593, wie die Althofener Ratsprotokolle, M. Z, s. v. 1593 festhalten.
(100): Ältere Floßöfen sind nach Köstler 1988, S. 271 jene in Kremsbrücke (1541), Eisentratten (1566) und Urtl (um 1568).
(101): So legte für Fräss-Ehrfeld 2008, S. 31 Veldner mit der Errichtung des Floßofens „den Grundstein für die Treibacher Eisenindustrie“. In Treibach selbst stand laut einer heute verschollenen Urkunde vom 20. März 1487 (KLA) bereits 1487 eine Mühle. Nach Amberger 1968b, 17 wurden dieser Mühle noch vor 1530 „ein kleiner Hammer und eine Sägemühle“ hinzugefügt.
(102): Sterbbuch Althofen I, S. 26.
(103): Münichsdorfer 1870, S. 271.
(104): Probszt-Ohstorff 1919, S. 11.
(105): Probszt-Ohstorff 1919, S. 11.
(106): Gaul 2004, S. 512 ff.
(107): Nach Fresacher et al. 1958, S. 137 wird die Kapelle 1691 erstmals urkundlich erwähnt.
(108): Ginhart 1927, S. 67.
(109): Deuer et al. 2000, S. 111.
(110): Münichsdorfer 1870, S. 272.
(111): Egger 1716.
(112): Althofener Ratsprotokolle, H. XIII, fol. 4 v.
(113): Populations-Summarium 1782. 1782 gab es unter den 614 Einwohnern 62 Bürger.
(114): Münichsdorfer 1870, S. 272.
(115): Hacquet 1784, S. 136. Nach Dinklage 1959, S. 333 wurde durch Eggers „Initiative und Erfindungsgabe [..] der Treibacher Hochofen zum höchsten, größten und leistungsfähigsten Europas“.
(116): Stermitz 2007, S. 234.
(117): Stermitz 2007, S. 236.
(118): Althofener Ratsprotokolle, H. XI, fol. 7 r.
(119): Patent vom 9. April 1770.
(120): Patent vom 29. Dezember 1781.
(121): Wiessner 1953, S. 96.
(122): Populations-Summarium 1782.
(123): Für den Verzicht auf das Großherzogtum Toskana erhielt Ferdinand III. laut Reichsdeputationshauptschluss 1803, §1 unter anderem das Erzbistum Salzburg.
(124): Nach Hassel 1805, S. 50 war die Herrschaft Althofen mittelbarer Bestandteil der „Kur Salzburg“. Der Schematismus der Kur Salzburg von 1805, S. 96 verzeichnete weiterhin das Amt des Vizedoms in Friesach und des Pflegers in Althofen.
(125): Nach Hermann 1843, S. 56 wurden die „salzburgischen Herrschaften in Kärnten“, zu denen auch Althofen gehörte, „mit Hofdekret vom 31. Jänner 1806 in Staatsherrschaften verwandelt“.
(126): Friede von Preßburg von 1805, § X.
(127): Dehio 2001, S. 16 u. Ginhart 1927 S. 39.
(128): Dehio 2001, S. 16.
(129): Dehio 2001, S. 15
(130): Printschitz 1968.
(131): Amberger 1968a, S. 9.
(132): Urkunde vom 5. April 1513 (HHStA SbgE AUR_1513_IV_05.1). Salzburgs Kärntner Besitzungen unterstanden nach Hübner 1796, 753 f. dem Vizedom in Friesach, dessen Geschäfte der Vizedomamtsverweser ausführte. Städte und Märkte waren „in allen Amts- und Gerichtssachen, wie auch in ihrem Ökonomiewesen der sie betreffenden hochfürstlichen Ämter […] unterworfen“, im Falle Althofens des Pflegers, dessen Geschäfte ein Pflegeverwalter ausführte. Hübner beschrieb zwar die Verhältnisse von 1796, doch Dopsch 1983, S. 960 folgend, scheinen sich diese Verhältnisse in etwa seit dem 15. Jahrhundert verfestigt zu haben.
(133): Amberger 1968a, S. 6.
(134): Althofener Ratsprotokolle, M. Z, s. v. 1581.
(135): Sebastian Kanßnit war spätestens seit 1553 wohl bis zu seinem Tod 1573 Marktrichter, wie die Althofener Ratsprotokolle, M. Z, s. v. 1553 u. 1573 nahelegen.
(136): Amberger 1968a, S. 3.
(137): Amberger 1968a, S. 1 u. 4.
(138): Amberger 1968a, S. 3.
(139): Auf seinem Grabstein in der Pfarrkirche Althofen wird der 1676 verstorbenen „Adam Siegfried Gschwind von Pöckstein [Pechstein] […] Herr von Töscheldorf“ genannt. Kinderlos setzte er laut Inschrift seinen Cousin Johann Martin als Erben ein, mit dem 1721 die männliche Linie der Familie nach Wurzbach 1859, 403 ausstarb.
(140): Wiessner 1964, 101.
(141): Neumann 1999, S. 16.
(142): Amberger 1968a, S. 5.
(143): Amberger 1968a, S. 9. Amberger nannte ihn Franz Philipp von Fichtl, was aber den Daten im Sterbbuch Friesach II, fol. 31 v. und im Schematismus des Erzstifts 1780, S. 32 widerspricht.
(144): Philipp Jakob von Fichtl war nach Schematismus des Erzstifts 1780, S. 32 und Sterbbuch Friesach II, fol. 31 v. in den Jahren 1755 bis 1781 Vicedomverweser in Friesach, und der Vicedomverweser war nach Hübner 1796, S. 755 „zugleich Pfleger in Althofen“.
(145): Hermann 1853, S. 141 f.
(146): Amberger 1968a, S. 9.
(147): Althofener Ratsprotokolle, M. Z, s. v. 1568; 1574 u. 1581.

 


Im 19. Jahrhundert endete in Althofen die Eisenindustrie, allerdings läutete Carl Auer von Welsbach mit seinen Treibacher Chemischen Werken wenig später die Wende zu neuen Industrien in Althofen ein. In diesem Jahrhundert entstanden auch als direkte Folge der Revolution von 1848 die sogenannten Ortsgemeinden. Und so konstituierte sich 1850 auch Althofen als Gemeinde, die 1871 um die Gemeinde Treibach, 1873 um die Orte Aich, Eberdorf, Krumfelden, Rabenstein, Töscheldorf und Untermuraniberg erweitert wurde.

1816 gründete Kaiser Franz I. das Königreich Illyrien mit sich selbst als König, das durch zwei „Gubernien verwaltet werden [sollte], wovon dem einem [nämlich Laibach] die Herzogtümer Kärnten und Krain zugewiesen“ wurden, wie es im Gesetz hieß.148 Tatsächlich wurde aber der sogenannte Klagenfurter Kreis, dem Althofen angehörte, erst 1825 dem Gubernium Laibach angeschlossen.149 Zuvor unterstand dieser Verwaltungsbezirk dem Gubernium Graz.150

1824 verkaufte Österreich laut Grundbuch Althofen an Joseph Höpfner (1784/85-1867)151 .152 Der Besitz dieser „Bezirks- und Landgerichtsherrschaft“ brachte Höpfner „Erträgnisse […] in unveränderlicher Geld- und Naturaleindienung, dann in […] Veränderungsgefällen [Abgaben bei Änderungen der Inhaberschaft von Nutzungsrechten]153 von 314 bäuerlichen Untertanen, und in Klaub-, Sack- und Dreschzehenten“; darüber hinaus gehörten „zu diesem Besitz […] Gründe im Gesamtflächenraum von 1191 Joch 490 Quadratklaftern [ca. 686 Hektar ]154, nebst dem […] Rechte der hohen und niederen Jagd in einem bekannt reich besetzten und geschlossenen Jagddestrikt“, wie Höpfner in seiner Verkaufsanzeige von 1844 zusammenfasste.155 Rund 300 Hektar Waldbesitz hatte Höpfner bereits zuvor verkauft,156 die restliche Grundherrschaft verkaufte er 1845 laut Grundbuch schließlich an Eugen von Dickmann-Seckerau (1793-1863)157 .158

1831 erbaute Franz Xaver Egger, seit 1799 Besitzer des Treibacher Eisenwerkes,159 die Kapelle in Treibach, „damit die vielen Arbeiter öfter dem Gottesdienst beiwohnen könnten und sollten, um dem Ewigen für den reichen Bergsegen […] täglich zu danken“, wie Pfarrer Überfelder 1836 im Nachruf auf Franz Egger berichtete.160 Geweiht wurde die Kapelle dem Namenspatron des Stifters, nämlich dem Heiligen Franz Xaver.161

Im August 1848 erreichte die Märzrevolution Althofen. Denn allgemein nahm in Kärnten „die drohende Haltung des hiesigen Landvolkes […] von Tag zu Tag einen immer bedrohlichen Charakter an“, wobei vor allem gegen die Rekrutierungen und das grundherrschaftlich Jagdrecht rebelliert werde, wie der Klagenfurter Korrespondent der Wiener Zeitung Ende August berichtete. Von Althofen meldete er, dass dort „60 bis 80 Bauern“ einer Jagdgesellschaft die Gewehre abnehmen wollten, wobei es zu einem Tumult kam. „Ein Bauernbursche blieb durch eine Schusswunde tot am Platz liegen“, andere wurden verwundet, ein Jäger erlitt schwere Kopfverletzungen. Die Bauern behielten die Oberhand und nahmen „den Besiegten Geld, Uhren und Ringe ab und riefen ihnen […] zu, das Wiederkommen bleiben zu lassen“.162

Im September 1848 wurde infolge der Revolution die Grundherrschaft abgeschafft, denn mit dem kaiserlichen Patent von 1848 wurde „die Untertänigkeit und das schutzobrigkeitliche Verhältnis […] samt allen dieses Verhältnis normierenden Gesetzen aufgehoben“, und die Gerichtsbarkeit in erster Instanz sollten die Grundherren nur noch „provisorisch bis zur Einführung landesfürstlicher [also staatlicher] Behörden“ fortführen.163 Im März 1849 wurde ein „provisorisches Gemeindegesetz“ erlassen, womit die grundherrschaftlich Verwaltung an die Ortsgemeinde übergehen sollte.164 Auch wenn Kaiser Franz-Joseph die Revolution niederschlagen konnte, wurde die Grundherrschaft nicht wieder eingeführt, wie das sogenannte Silvesterpatent von 1851 zeigt: Denn „die faktisch bestandenen oder bestehenden Gemeinden“ wurden weiterhin als „Ortsgemeinden“ angesehen, und das Richteramt wurde nun „von den dazu bestellten Behörden und Gerichten nach den bestehenden Gesetzen im Namen Seiner […] Majestät“ ausgeübt.165

1850 wurden Treibach und Althofen als „Ortsgemeinden“ auf Basis der gleichnamigen Katastralgemeinden errichtet.166 Denn die „freie Gemeinde“, wie es im Gemeindegesetzes von 1849 hieß, sollte „die Grundfeste des freien Staates“ sein.167 Das Landesregierungsblatt von 1854 wies damals für die Gemeinde Treibach 75 Einwohner und für die Gemeinde Althofen 530 Einwohner aus.168

1850 erhielt Althofen eine eigene Poststation. Denn es wurde „im Orte Althofen […] ein k. k. Postexpedition errichtet […], welche sich mit der Aufnahme und Bestellung von Korrespondenzen […] zu befassen haben wird“, wie es in der entsprechenden Verlautbarung hieß.169 Durch den Anschluss an die Eisenbahn wurde nach Ortmann „zur Schaffung eines neuen postalischen Knotenpunktes“ 1869 auch ein Postamt in Treibach eingerichtet.170

1859 wurden die Kreuzwegstationen zum Kalvarienberg errichtet, „da Bartholomäus Zechner vulgo Scheurerbauer vom Muraniberg171 […] bei Lebzeiten seinen Wunsch nach Herstellung des Kreuzweges ausgesprochen und in seiner letztwilligen Anordnung der Kalvarienbergkirche eine Summe von 300 Gulden legiert [vermacht]“ hatte, wie ein Schreiben des bischöflichen Ordinariats belegt.172 Die ursprünglichen Bilder stammen von Primus Haberl,173 1889 wurden Bilder von Franz Blaznik in die Nischen gehängt.174 Heute sind dort Bilder von Consuelo Mels-Colloredo (1924 - 1985) aus dem Jahr 1983 zu sehen.175

1868 wurde Althofen als Station der Kronprinz-Rudolf-Bahn von St. Michael nach Villach an das Eisenbahnnetz angeschlossen.176 Man bescheinigte dieser Bahn „eine glänzende Zukunft“, wie es der Dichter Augustin Silberstein 1871 ausdrückte, „nicht nur als Frachtenstraße, […] sondern auch als Erholungsweg der Naturfreunde, für den mauermüden Städter, für den nach Merkwürdigkeiten und Naturschönheiten lechzenden Touristen“. Tatsächlich kam das Gasthofwesen genau „seit der Zeit in größeren Aufschwung, als Kärnten durch Eisenbahnen dem Fremdenverkehr mehr aufgeschlossen worden ist“, wie ein statistischer Bericht 1879 festhielt.177 Und schließlich wurde auch Althofen 1884 als Kärntner Sommeraufenthaltsort ausgewiesen, der damals über ein Wannenbad und sechs Gasthäuser mit je ein bis zwei Zimmer für Fremde verfügte, wie ein zeitgenössischer Fremdenführer berichtete.178

1869 brachte Gustav Egger seine „Bergbaue und Hochöfen von Treibach samt […] Grundbesitz“ in die „Hüttenberger Eisenwerksgesellschaft“ ein, einer Aktiengesellschaft, in der sich die meisten der Kärntner Eisengewerke vereinten, wie die Klagenfurter Zeitung berichtete.179 Die Produktion in Treibach erreichte nun seinen Höhepunkt: 1870 wurde das Werk mittels Schleppbahngleis an die Eisenbahn angeschlossen und die Roheisenproduktion, die zu Beginn des Jahrhunderts noch bei 3,7 Tonnen am Tag lag, belief sich nun auf 75 Tonnen pro Tag.180

1871 wurde die damalige Gemeinde Treibach mit der Gemeinde Althofen per Landesgesetz vereinigt.181 Denn, wie aus dem Bericht des damaligen Landesausschusses hervorgeht, war die Gemeinde Treibach aufgrund der geringen Anzahl an Wahlberechtigen nicht mehr in der Lage, ihren ledig gewordenen Gemeindevorstand gesetzeskonform neu zu wählen.182 Nachdem sowohl die Wahlberechtigen Treibachs als auch der Gemeindeausschuss Althofens einer Vereinigung zustimmten, wurde vom Landesausschuss „die zweckmäßige und von den Beteiligten gewünschte […] Zusammenlegung“ vorgeschlagen.183

Im Mai 1873 wurde die Gemeinde Althofen „verstärkt“, wie es in der Kundmachung des k. k. Statthalters von Kärnten hieß, und zwar „durch die neugebildete Steuergemeinde Töscheldorf“. In dieser wurden die Ortschaften Aich, Eberdorf, Krumfelden, Rabenstein, Töscheldorf und Untermuraniberg vereinigt, von der Gemeinde Friesach getrennt und Althofen zugeschlagen.184

Ebenfalls 1873 wurde in Althofen mit dem Schulpfennigverein der erste Verein gegründet.185 Dieser veranstaltete „alljährlich […] eine Tombola zum Besten armer Schulkinder“, womit „warme Mittagskost“ oder Winterbekleidung finanziert wurde, wie die Klagenfurter Zeitung 1884 berichtete.186

1873 wurde die „Fabriksfeuerwehr Treibach“ gegründet,187 eine Wehr „mit dem Charakter einer freiwilligen Feuerwehr“, wie der Kärntner Volkskalender 1876 festhielt.188 Die „Freiwillige Feuerwehr Althofen“ entstand elf Jahre später, nämlich 1884.189

Um 1875 wurde in Althofen mit dem „Sängerbund Althofen“ erstmals ein Gesangsverein geründet.190 Aus der 1889 gegründeten „Sängerrunde Althofen-Treibach“ wurde 1911 der „Männergesangsverein Althofen-Treibach“,191 aus dem der heutige Verein „Gemischter Chor Althofen“ hervorging.192

1887 schrieb die Zeitung Freie Stimmen: „Einer nach dem anderen: Am 28. Juli […] wurde der letzte Hochofen in Treibach […] ausgeblasen“.193 Schon 1875 konnten nach Schein u. Ucik die Hüttenberger Eisenwerksgesellschaft, in deren Besitz der Treibacher Betrieb war, aufgrund des wirtschaftlichen Niedergangs nach dem Börsencrash von 1873 keine Dividenden mehr auszahlen.194 Die Roheisenproduktion musste bis 1877 um mehr als die Hälfte gesenkt werden.195 Zehn Jahre später war der Treibacher Hochofen nach Schuster u. Köstler schließlich einer der unrentabelsten in Kärnten und wurde deshalb aufgegeben.196

1897 kaufte Auer von Welsbach das ehemalige Werksgeländes in Treibach.197 Die damit verbundene Freude und Erwartungen in Althofen drückte Anna Grobecker so aus: „Der Glühlicht-Erfinder198 […] [hält] seinen Einzug in Treibach. […] Der Bahnhof wird bekränzt, die Bevölkerung der umliegenden Orte wird ihn feierlich empfangen, die Bürgermeister werden Reden halten, die Schuljugend wird ‚Vivat hoch!‘ schreien. […] Sein Ankauf hier ist für die ganze Gemeinde segensreich, denn es werden Hunderte von Menschen dort Arbeit finden“.199 Ab 1898200 errichtete Auer von Welsbach in Treibach zunächst den nach Adunka „größten chemisch-metallurgischen Forschungs- und Versuchsbetrieb in der k. u. k. Monarchie“,201 wo er mit der Erfindung der Osmiumlampe, nach Adunka „der ersten gebrauchsfähigen Metallfadenlampe“, die Nachteile der von Edison hergestellten Kohlefadenlampen in Glühbirnen beseitigte.202 1907 wurde der Standort zur Treibacher Chemischen Werke GmbH,203 in der das von Auer erfundene Auermetall - eine Legierung aus Cer und Eisen - für Feuerzeugzündsteine hergestellt wurde.204 1929 wurde die Gesellschaft in die Treibacher Chemische Werke AG umgewandelt, aus der 1994 die Treibacher Industrie AG entstand.205

1897 wurde „das Moor- und Schlammbad in Untermarkt“, heute Moorweg 2, erstmals in die Liste der „Curorte in Kärnten“ aufgenommen, wie die Klagenfurter Zeitung berichtete.206 Es ist der Beginn der Kurstadt Althofen. Beworben wurde „Franz Mayer’s Moor- und Wannenbad“, das laut Bäderbuch von 1914 im Jahr 1884 errichtet wurde,207 als „schön gelegene, staubfreie Alpensommerfrische“ in einem „Luftkurort mit billigen Räumlichkeiten, vortreffliches Quellenwasser [habend]“.208 Um 1914 gab rund 40 Kurgäste pro Jahr, die sich Linderung bei Anämie und Rheumatismus versprachen, wie das Bäderbuch von 1914 festhielt.209

1898 nahm die „Gurkthalbahn […] mit drei Zügen von der Station Treibach-Althofen nach der Endstation Klein-Glödnitz und zurück“ ihren Betrieb auf, wie die Zeitung die Freien Stimmen berichtete.210 Die Bahn wurde nach Stanfl im Jahr 1932 verstaatlicht, 1969 wurde der Personenverkehr völlig eingestellt, der Güterverkehr noch bis 1972 betrieben; allerdings nur noch von Althofen bis Straßburg.211 Seit 1974 wird die Bahn als Musemsbahn betrieben.212

1901 wurde durch das „überraschende Wachstum der evangelischen Kirche Österreichs“, wie es die Evangelische Kirchenzeitung nannte, die evangelische Predigtstation Treibach eingerichtet.213 Eigentliche Ursache nach Hanisch-Wolfram war die um 1900 entstandene Los-von-Rom-Bewegung, die zu Übertritten von der katholischen zur evangelischen Kirche führte.214 Georg von Schönerer, der deutschnationale Führer der Bewegung,215 forderte nämlich den „Austritt der Ostmarkdeutschen aus der katholischen Kirche […] aus völkischen Gründen“.216 Denn es stünden, so Schönerer, „von Jesuiten beeinflusste deutsche Klerikale […] zum Schaden der Deutschen im Kampfe zwischen Slawentum und Deutschtum auf der Seite der Feinde“,217 wobei „den Deutschgesinnten […] zwei deutsche Volkskirchen offen [stünden]: die altkatholische und die lutherische“.218 In Althofen gab es 1912 schließlich 92 Protestanten, zwanzig Jahre zuvor waren es gerade vier.219

1901 wurde auf Initiative des Verschönerungsvereins Althofen unter Vorsitz von Anna Grobecker220 (1827-1908) ein „Gnomenbrunnen“ errichtet, um „den Marktplatz [Salzburger Platz] zu verschönern“ und an „jene segensreichen Zeiten“ zu erinnern, „wo Althofen, rings von Bergwerken und Hochöfen umgeben, die Pforte des kärntnerischen Eisenhandels war“, wie die Kärntner Zeitung berichtete.221 Die marmornen Gnomenfiguren selbst „als Symbol des Bergbaus“, wie es in der Klagenfurter Zeitung hieß, schuf 1875 Josef Messner ursprünglich für das Eingangsportal der Zentrale der Hüttenberger Eisenwerksgesellschaft (heute Arnulfplatz 1) in Klagenfurt.222 Nachdem 1961 der Brunnen abgetragen wurde und die beiden Gnomen in einer Nische aufgestellt, errichtete 1993 der Althofener Künstler Hans Huber den Brunnen „originalgetreu […] anhand alter Bilder“ am Salzburger Platz neu, wie die Kleine Zeitung berichtete.223

Ende 1911 wurde der Musikverein Treibach gegründet,224 der „zumeist Treibacher Werkskapelle genannt“ wurde, wie die Zeitung Freie Stimmen 1925 festhielt.225 Aus Mitgliedern dieses Vereins und der 1925 gegründeten Feuerwehrmusikkapelle entstand 1948 die heutige Stadtkapelle Althofen.226

1912 wurde das Elektrizitätswasserkraftwerk bei Krumfelden an der Gurk eröffnet.227 Durch den Bau wurden aber die Gemeindeschulden fast verdoppelt,228 was Bürgermeister Rieder „aus den Baukostenüberschreitungen, dem Zinsenanwachsen, dem Mangel an Abnehmern und dem zu niedrigen Strompreis“ erklärte, wie das Grazer Tagblatt berichtete.229 Rieder wurde nach dem Gemeindewahlen von 1913 nicht mehr zum Bürgermeister gewählt,230 der neugewählte Gemeindeausschuss meinte, dass durch „das Elektrizitätswerk […] ein wiederkehrender Verlust […] zu erwarten steht“, der sich „wohl durch Abgaben etwas verringern lassen wird, aber auch durch Ansammeln der Zinsen größer zu werden droht“, wie die Zeitung Freie Stimmen berichtete.231 Tatsächlich wurden schließlich die gemeindeeigenen Steuern erhöht.232 Das Elektrizitätswerk wurde bis 1956 von der Gemeinde betrieben, dann ging es in die KELAG über.233

1912 fand am 4. November „die Kollaudierung [bauliche Abnahme] und feierliche Eröffnung des neuen Schulhauses [des heutigen Volksschulgebäudes] statt“, bei der „Bürgermeister Rieder die Hoffnung aus[sprach], dass an dieser Bildungsstätte den Kindern die Liebe zum Vaterlande und zum angestammten Volke eingepflanzt werde, damit dieselben dereinst dem Staate als nützliche Bürger dienen“, wie das Grazer Tagblatt berichtete.234

1914 brach im Juli der Erste Weltkrieg aus, der nach Hanisch zunächst auf Begeisterung in weiten Teilen der Bevölkerung stieß.235 So auch in Althofen, wo sich anlässlich des Geburtstages des Kaisers die lokalen „Behörden, verschiedene Körperschaften und in stattlicher Anzahl die Ortsbewohner“ in der Pfarrkirche zur Messe versammelten, die Dechant Kubiza mit den Worten schloss: „‘Gut und Blut für unseren Kaiser. Gut und Blut für unser Vaterland‘“, wie der Kärntner Bauernbote berichtete.236 1918 waren schließlich 31 Althofener gefallen, wie am 1986 errichteten Kriegerdenkmal in Althofen zu sehen ist.

Architektonisch eindrucksvoll zeigt sich das 19. Jahrhundert in Althofen am Direktionsgebäude der heutigen Treibacher Industrie AG, das nach Deuer den Stil des „des späten Wiener Historismus“ verkörpert.237 Nach Ginhart wurde dieser „Neubau“238 im Auftrag von Gustav Egger anstelle des alten Schlosses in Treibach „von den Wiener Architekten Schwarz und Beyer 1867-69 erbaut“.239

1875 kaufte laut Grundbuch240 Anna Grobecker in Althofen „ein unscheinbares Haus, ließ es durch […] den Wiener Architekten Gugitz in ein anmutiges [historistisches]241 Schlösschen verwandeln und taufte es ‚Annahof‘“, wie Löhn-Siegel berichtete.242 In ihrem Garten in Althofen befand sich jener Bergfried, den Löhn-Siegel schon 1892 „das bedeutendste Wahrzeichen Althofens“ nannte.243 Sein Name Annenturm erinnert noch heute an die ehemalige Besitzerin, und Grobeckers Villa heißt noch heute Annahof. Als 1968 wurde im Zuge der Einführung der Straßennamen in Althofen244 der Platz vor dem Annahof offiziell zum Grobeckerplatz,245 wobei der Platz spätestens seit 1930 so genannt wurde.246

Im Gedenken an Carl Auer von Welsbach trägt seit Jänner 1998 das Bundesoberstufengymnasium seinen Namen;247 vor dem Rathaus wurde eine Büste nach der Vorlage Ludwig Hujer (1872-1968), die Hujer 1949 auf Basis eines von ihm 1928 erstellten Portraits schuf,248 aufgestellt. Mit der Einführung der Straßennamen in Althofen249 wurde Carl Auer von Welsbach ein Straßenzug gewidmet,250 wie auch mit dem Bunsenweg seinem Lehrer Robert Bunsen.251

An die letzten beiden Grundherren Althofens, Josef Höpfner und Eugen Dickmann, sollten die Höpfnerstraße und die Baron-Dickmann-Straße erinnern.252 Der Kinskyweg schließlich wurde nach der seinerzeit berühmten Operettensängerin Ilka Palmay-Kinsky (1859-1945)253 benannt,254 da sie zwischen 1892 und 1905 mit Graf Eugen Kinsky verheiratet und von 1893 bis 1910 Besitzerin des Helenenhofes am heutigen Kinskyweg war.255

Autor: Günther Jannach (Althofen 2022)

Anmerkungen

(148): Patent vom 3. August 1816.
(149): Gubernialverordnung vom 17. März 1825.
(150): Beschreibung Illyriens 1826, S. 25.
(151): Laut Todesanzeige von Höpfner 1867, S. 10 starb Joseph Höpfner 1867 im 83. Lebensjahr.
(152): Der Kaufvertrag zwischen Joseph Höpfner und der „k. k. Staatsgüterveräußerungskommision“ wurde laut Kärntner Landtafel, XVI, fol. 18 bereits im September 1824 geschlossen; im August 1825 erfolgte der Grundbucheintrag.
(153): Ein Gefälle ist nach Hildebrand u. Weigand 1878 s. v. gefälle „die Abgabe, die man dem Grundherrn […] von einem Gute oder einer Sache entrichtet“. Ein Veränderungsgefälle ist nach Schopf 1845, S. 275 jene Abgabe, die bei einer Besitzveränderung eines Nutzungsrechtes des Grundherrn vom neuen Inhaber dieses Nutzungsrechtes dem Grundherren zu entrichten ist.
(154): Umrechnung laut Maß- und Gewichtsordnung von 1871.
(155): Wiener Zeitung vom 30. Dezember 1844, S. 22.
(156): Laut Kärntner Landtafel, XVI, fol. 18 verkaufte Höpfner 1837 den „Ranftwald“ mit über 260 Hektar, 1840 sowohl den „Kappler Wald“ mit über 27 Hektar als auch den „Gölsacher Wald“ mit über 26 Hektar.
(157): ÖBL, 1, S. 183.
(158): Kärntner Landtafel, XVI, fol. 18.
(159): Münichsdorfer 1870, S. 273.
(160): Überfelder 1836, S. 3.
(161): Dehio 2001, S. 970.
(162): Abendblatt zur Wiener Zeitung vom 31. August 1848, zit. nach Vereinigte Laibacher Zeitung vom 7. September 1848, S. 1.
(163): Patent vom 7. September 1848, §1 u. §9.
(164): Provisorisches Gemeindegesetz von 1849.
(165): Silvesterpatent von 1851, §7 u. §11.
(166): Im September 1850 waren im Bezirk St. Veit laut Klagenfurter Zeitung vom 24. September 1850 alle Ortgemeinden eingerichtet worden bis auf Althofen und Treibach, „über deren Isolierung oder Vereinigung erst im Rekurszuge erkannt“ werden sollte. Es wurden schließlich zwei Gemeinden, wie das Landesregierungsblatt von 1854 zeigt.
(167): Provisorisches Gemeindegesetz von 1849.
(168): Landesregierungsblatt von 1854, S. 24.
(169): Verlautbarung vom 23. Juli 1850.
(170): Ortmann 1968, S. 115.
(171): Der korrekte Name war Balthasar Zechner, Muraniberg 3, wie das Sterbbuch Althofen V, S. 215 zeigt.
(172): Bischöfliches Ordinariat 1859.
(173): Bischöfliches Ordinariat 1859.
(174): Kochgruber 1899, S. 36.
(175): Gschwandner-Elkins 2011, S. 33.
(176): Centralblatt für Eisenbahnen und Dampfschifffahrt vom 17. April 1869, S. 1.
(177): Statistischer Bericht von 1879, S. 139.
(178): Hermann 1884, S. 89.
(179): Klagenfurter Zeitung vom 17. Oktober 1869, S. 2.
(180): Schuster u. Köstler 1979, S. 227 ff.
(181): Gemeindevereinigungsgesetzt von 1871.
(182): Landesausschussbericht von 1871, S. 1.
(183): Landesausschussbericht von 1871, S. 2.
(184): Kundmachung von 1873.
(185): Klagenfurter Zeitung vom 28. Februar 1878, S. 3.
(186): Klagenfurter Zeitung vom 5. Jänner 1884, S. 29.
(187): Fromme‘s Feuerwehrkalender 1875, S. 72.
(188): Kärntner Volkskalender 1876, S. 176.
(189): Krassnitzer 1968, S. 108.
(190): Klagenfurter Zeitung vom 10. Juli 1875, S. 3. Als eigentliches Gründungsdatum nennt die Klagenfurter Zeitung vom 1. März 1878, S. 3 allerdings 1876.
(191): Pirker 1968, S. 83.
(192): Seite Gemischter Chor Althofen.
(193): Freie Stimmen vom 3. August 1887, S. 4.
(194): Schein u. Ucik 1989, S. A19.
(195): Schuster u. Köstler 1979, S. 232. Den letzten kleinen Aufschwung erlebte Treibach nach Schein u. Ucik 1989, S. A20, als die Hüttenberger Eisenwerksgesellschaft 1881 in der Österreichisch Alpine Montangesellschaft aufging.
(196): Schuster u. Köstler 1979, S. 232.
(197): Klagenfurter Zeitung vom 5. November 1897, S. 3.
(198): Auer war damals berühmt für die Erfindung des Gasglühlichts, des nach Adunka 2015, S. 19 ersten „wirklichen Lichtspenders“ im Gegensatz zu den bis dahin bekannten „Gasflammen, Kerzen oder Öllampen […] mit dem ärmlichsten Lichtschein“.
(199): Grobecker 1897, S. 6.
(200): Wappis et al. 2018, S. 20.
(201): Adunka 2015, S. 39.
(202): Adunka 2015, S. 40.
(203): Die Zeitung Freie Stimmen vom 2. März 1907, S. 10 berichtete von der Eintragung ins Handelsregister.
(204): Adunka 2015, S. 42 ff.
(205): Wappis et al. 2018, S. 30 u. 50.
(206): Klagenfurter Zeitung, S. 367.
(207): Diem 1914, S. 586 schrieb, „das Moorbad, im unteren (alten) Teil des Ortes gelegen, wurde vor zwanzig Jahren errichtet“.
(208): Grazer Tagblatt vom 5. März 1899, S. 20.
(209): Diem 1914, S. 586.
(210): Freie Stimmen vom 13. Oktober 1898, S. 4.
(211): Stanfel 1980 S. 139, 242 u. 247.
(212): Stanfel 1980 S. 266.
(213): Evangelische Kirchenzeitung vom 1. Jänner , S. 2.
(214): Hanisch-Wolfram 2016, S. 32.
(215): Als Schönerers Alldeutsche Partei „nahezu zur Bedeutungslosigkeit“ schrumpfte, endete nach Trauner 1997, S. 19 auch die Los-von-Rom-Bewegung um 1905.
(216): Los von Rom. In: Unverfälschte Deutsche Wahrheit, Nr. 3, Wien 1899, S. 32, zit. nach Trauner 1997, S. 280.
(217): Artikel im „Vogtländer Anzeiger“. In: Unverfälschte Deutsche Wahrheit, Nr. 12, Wien 1896, S. 137 f., zit. nach Wladika 2005, S. 325, Anm. 1340.
(218): Los von Rom. In: Unverfälschte Deutsche Wahrheit, Nr. 3, Wien 1899, S. 32, zit. nach Trauner 1997, S. 292 f. u. S. 292, Anm. 63.
(219): Hanisch-Wolfram 2016, S. 34 u. 32.
(220): Anna Grobecker war „eine der berühmtesten Soubretten aus der Wiener Nestroyzeit, […] erste Offenbachdarstellerin Wiens und der Liebling der Wiener“, wie die Agramer Zeitung vom 29. September 1908, S. 4 schrieb. Nachdem sie sich laut der Zeitung Die Zeit vom 28. September 1908, S. 2 im Jahr 1871 von der Bühne verabschiedet hatte, lebte sie „in Althofen, wo sie sich als feinsinnige Frau und als Wohltätern der Armen der größten Beliebtheit erfreute“, wie die Zeitung Freie Stimmen vom 28. September 1908, S. 6. in ihrem Nachruf schrieb.
(221): Kärntner Zeitung vom 28. Juli 1901, S. 4.
(222): Klagenfurter Zeitung vom 10. April 1875, S. 4.
(223): Kleine Zeitung vom 16. Oktober 1993.
(224): Berger u. Kopp 1968, S. 91.
(225): Freie Stimmen vom 15. Juli 1925, S. 4.
(226): Berger u. Kopp 1968, S. 92, Gründungsdatum nach Vereinsregisterauszug 2022, ZRV 170298860.
(227): Grazer Tagblatt vom 12. Oktober 1912, S. 8.
(228): Grazer Tagblatt vom 10. März 1914, S. 8.
(229): Grazer Tagblatt vom 10. März 1914, S. 8.
(230): Bei der Wahl durch den Gemeindeausschuss am 19. Dezember 1913 bekamen Konstatin Rieder und Karl Rothenspieler die gleiche Anzahl an Stimmen, durch Los wurde Rothenspieler Bürgermeister, wie die Kärntner Zeitung vom 21. Dezember 1913, S. 3 berichtete.
(231): Freie Stimmen vom 28. Feber 1914, S. 5.
(232): Im März 1914 erklärte der Gemeindeausschuss, dass die Folgen des Baus des Elektrizitätswerks „ihren Ausdruck in der Erhöhung der Gemeindeumlage finden“ würden, wie das Grazer Tagblatt vom 10. März 1914, S. 8 berichtete.
(233): KELAG 1973, S. 213.
(234): Grazer Tagblatt vom 8. November 1912, S. 9.
(235): Nach Hanisch 1995, S. 236 f. kenne man viele „Beispiele von der Kriegsbegeisterung im Volk“, wenngleich gegenteilige Beispiele aus der Bauern- und Arbeiterschaft „zur Vorsicht mahnen“ bei der Beurteilung des „Enthusiasmus im Sommer 1914“. Jedenfalls, so Hanisch 1995, S. 236 f. zusammenfassend, „die Begeisterung hielt nicht lange an“.
(236): Kärntner Bauernbote vom 29. August 1914, S. 8.
(237): Deuer 2008, S. 52.
(238): Ginhart 1931, S. 68.
(239): Ginhart 1927 S. 43. Für Deuer 2008, S. 53 ist aber wohl aufgrund der Architektur „das Schloss erst unter Carl Auer von Welsbach […] in die heutigen monumentalen Formen umgebaut worden“, also mindestens fast drei Jahrzehnte später. Die präzisen Angaben bei Ginhart über Auftraggeber, Baujahr und ausführende Architekten sprechen aber aus meiner Sicht für Ginharts Auffassung.
(240): Grundbuch KG Althofen, EZ 32.
(241): Die Fassade ist laut Dehio 2001, S. 16 im Stil der Neorenaissance gestaltet.
(242): Löhn-Siegel 1892, S. 245.
(243): Löhn-Siegel 1892, S. 245.
(244): Printschitz 1968. S. 1.
(245): Amberger 1968a, S. 1.
(246): Freie Stimmen vom 8. Juni 1930, S. 10.
(247): BORG Auer von Welsbach.
(248): Strobl 1949, S. 446.
(249): Printschitz 1968. S. 1.
(250): Amberger 1968a, S. 7 u. 9.
(251): Amberger 1968a, S. 4.
(252): Amberger 1968a, S. 7 u. 9.
(253): Ilka Palmay war nach Benda 1979, S. 2 auf der Bühne ein so gefeierter Star gewesen, dass Johann Strauß seinerzeit für sie die Titelrolle in Fürstin Ninetta schrieb, Carl Zeller die Rolle der Christel von der Post im Vogelhändler.
(254): Amberger 1968a, S. 6.
(255): Benda 1979, S. 2 u. Grundbuch KG Althofen, EZ 71.


Quellen

Agramer Zeitung = Agramer Zeitung, Agram 1829-1912.
Althofener Ratsprotokolle = Stadtarchiv Althofen: Regesten zu den Ratsprotokollen Althofens erstellt von Elfriede Amberger, Mappen X-Z, Braune Hefte I-XVII.
Amberger 1968a = Amberger, E.: Legende zu den Straßen-, Wege- und Plätzebezeichnungen im Ortsbereich der Marktgemeinde Althofen, Althofen 1968.
Augsburger Libell von 1510 = Augsburger Libell über etliche Beschwerden des Landes Kärnten. In: Kärntner Landeshandfeste, Wien 1601, 70-81.
Beschreibung Illyriens 1826 = Das Königreich Illyrien nach seiner neuesten Eintheilung statistisch topographisch beschrieben, 1826.
Bischöfliches Ordinariat 1859 = Schreiben des bischöflichen Ordinariats vom 15. Juli 1859 an die k. k. Landesregierung, Nr. 1331 In: Archiv der Diözese Gurk: APA Althofen, X/Kalvarienberg.
Cass. Dio = Cassius Dio: Römische Geschichte – Übersetzung Otto Veh, Düsseldorf 2007.
Centralblatt für Eisenbahnen und Dampfschifffahrt = Centralblatt für Eisenbahnen und Dampfschifffahrt in Oesterreich, Wien 1862-1877.
Christalnick 1588 = Michael Christalnick: Historia Carinthiaca, 1588.
CIL = Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Hg.): Corpus Inscriptionum Latinarum, Berlin 1862 ff.
Clagenfurterische Chronik = Paul Kheppiz: Clagenfurterische Chronik – Editiert von Dieter Jandl, Klagenfurt 2008.
Crell 1786 = Crell, L.: Beyträge zu den chemischen Annalen, 4, Helmstädt und Leipzig 1786.
Dekret vom 1. Juni 1600 = Dekret Erzherzog Ferdinands, Graz 1. Juni 1600. In: Wichner 1897, 42 f.
Die Zeit = Die Zeit, Wien 1902-1919.
Diem 1914 = Diem, K.: Österreichisches Bäderbuch – Offizielles Handbuch der Bäder, Kurorte und Heilanstalten Österreichs, Wien 1914.
Egger 1716 = Egger, P.: Schreiben an die Haupt-Commission in Contagions-Sachen, 11. Jänner 1716. In: Grillitsch 1887, 3, Anm. 1.
Evangelische Kirchenzeitung vom 1. Jänner 1902 = Evangelische Kirchen-Zeitung für Österreich, Bielitz 1. Jänner 1902.
Feichter 1979 = Brief von A. Feichter an die Freunde des Kalvarienberges, 20. September 1979. In: Stadtarchiv Althofen (Ka Div).
Flor., epit. = Florus: Abriß der Römischen Geschichte – Übersetzt von Wilhelm Pahl, Wien 1834.
Freie Stimmen = Freie Stimmen – Organ der Fortschrittspartei in Kärnten, Klagenfurt 1881-1938.
Friede von Preßburg von 1805 = Friedens-Tractat zwischen Seiner Majestät dem Kaiser der Franzosen und Könige von Italien und Seiner Majestät dem Kaiser von Österreich, Preßburg 26. Dezember 1805.
Fromme‘s Feuerwehrkalender = Fromme‘s Österreichischer Feuerwehr-Kalender, Wien 1874-1922 und 1925.
Geburtsbuch Althofen = Geburtsbuch der Pfarre Althofen, IX, Althofen 1910.
Gemeindevereinigungsgesetzt von 1871 = Gesetz vom 16. Oktober 1871, wodurch die Ortsgemeinde Treibach mit Marktgemeinde Althofen vereinigt wird. In: Gesetzsammlung für das Herzogthum Kärnten, 5, Klagenfurt 1871, 34-36.
Grazer Tagblatt = Grazer Tagblatt, Graz 1891-1934.
Grobecker 1897 = Anna Grobecker an Agnes Wallner. In: Neue Freie Presse, Wien 19. Dezember 1897, 6.
Grundbuch KG Althofen = Grundbuch Gerichtsbezirk Althofen, Katastralgemeinde Althofen, Band I ff.
Gubernialverordnung vom 17. März 1825 = Vereinigung des Klagenfurter Kreises mit dem Laibacher Gouvernements-Gebiethe. In: Sammlung der politischen Gesetze und Verordnungen für das Laibacher Gouvernementsgebieth, Laibach 1828, 63-64.
Hassel 1805 = Hassel, G.: Statistischer Umriss der sämtlichen europäischen Staaten - Die statistische Ansicht und Specialstatistik von Mitteleuropa, Braunschweig 1805.
Hermann 1884 = Hermann, E. (Hg.): Der Fremdenbesuch in Kärnten, Klagenfurt 1884.
Höpfner 1867 = Höpfner, W.: Todesanzeige Joseph Höpfner. In: Tagespost Graz vom 5. Oktober 1867, S. 12.
Hübner 1796 = Hübner, L.: Beschreibung des Erzstiftes und Reichsfürstenthums Salzburg, Band 3, Salzburg 1796.
Kärntner Bauernbote = Kärntner Bauernbote – Bundesorgan des christlichen Bauernbundes für Kärnten, Klagenfurt 1914-1934.
Kärntner Landtafel = Kärntner Landesarchiv: Kärntner Landtafel.
Kärntner Tagblatt = Kärntner Tagblatt – Verlag St. Josefs-Verein, Klagenfurt 1905-1938.
Kärntner Volkskalender 1876 = Kärntner Volkskalender für 1876, Klagenfurt 1876.
Kärntner Zeitung = Kärntner Zeitung, Verlag St. Josefs-Verein, Klagenfurt 1894-1905.
KELAG 1973 = Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (KELAG) (Hg.): Strom für Kärnten, Klagenfurt 1973.
Klagenfurter Zeitung = Klagenfurter Zeitung, Klagenfurt 1784-1951.
Kleine Zeitung = Kleine Zeitung – Styria Verlag, Graz 1904 ff.
Kochgruber 1899 = Kochgruber, G.: Heilige Kreuzwegstationen 1899. In Pfarrchronik Althofen = Archiv der Diözese Gurk: Pfarre Althofen - liber memorialis, Hs. 75, S. 36.
Kundmachung von 1873 = Kundmachung des k. k. Statthalters und Landespräsidenten von Kärnten, 27. August 1873, Z. 4467. In: Landes-Gesetz- und Verordnungsblatt für das Herzogthum Kärnten, Klagenfurt 1873.
Landesausschussbericht von 1871 = Bericht des Kärntner Landesausschusses, mit welchem der Entwurf eines Landesgesetzes, betreffend die zwangsweise Vereinigung der Ortsgemeinde Treibach mit der Ortsgemeinde Althofen, vorgelegt wird. In: Stenographische Protokolle der ersten Session der vierten Landtagsperiode des Kärntnerischen Landtages zu Klagenfurt, Klagenfurt 1871, Beilage 15, 1-2.
Landesregierungsblatt von 1854 = Landes-Regierungsblatt für das Herzogthum Kärnten – Bezirks-Eintheilung des Kronlandes Kärnten, Klagenfurt 1854.
Maß- und Gewichtsordnung von 1871 = Gesetz vom 23. Juli 1871, womit eine neue Maß- und Gewichtsordnung festgelegt wird, Wien 1871.
Megiser 1612 = Megiser, H.: Annales Carinthiae, Leipzig 1612.
MHDC, I = Jaksch, A. (Hg.): Monumenta Historica Ducatus Carinthiae, I, Klagenfurt 1896.
MHDC, II = Jaksch, A. (Hg.): Monumenta Historica Ducatus Carinthiae, I, Klagenfurt 1898.
MHDC, III = Jaksch, A. (Hg.): Monumenta Historica Ducatus Carinthiae, III, Klagenfurt 1904.
MHDC, IV, 1 = Jaksch, A. (Hg.): Monumenta Historica Ducatus Carinthiae, IV, 1, Klagenfurt 1906.
MHDC, IV, 2 = Jaksch, A. (Hg.): Monumenta Historica Ducatus Carinthiae, IV, 2, Klagenfurt 1906.
MHDC, IX = Wießner, H. (Hg.): Monumenta Historica Ducatus Carinthiae, IX, Klagenfurt 1972.
MHDC, VII = Wießner, H. (Hg.): Monumenta Historica Ducatus Carinthiae, VII, Klagenfurt 1961.
MHDC, XI = Wießner, H. (Hg.): Monumenta Historica Ducatus Carinthiae, IX, Klagenfurt 1972.
Patent vom 29. Dezember 1781 = Patent in Ansehung des Eisen- und Stahlhandels, Wien 29. Dezember 1781.
Patent vom 3. August 1816 = Erhebung Illyriens zu einem Königreiche; dessen Bestandteile. In: Sr. k. k. Majestät Franz des Ersten politische Gesetze und Verordnungen für die Österreichischen, Böhmischen und Galizischen Erbländer, Wien 1818, 259-260.
Patent vom 7. September 1848 = Patent vom 7. September 1848. In: Seiner Majestät Kaiser Ferdinand des Ersten Gesetze und Verordnungen vom 1. Jänner 1842 bis 2. Dezember 1848, 2, Wien 1853, 658-659.
Patent vom 9. April 1770 = Patent zur allgemeinen Seelen, Zugvieh- und Häuserbeschreibung vom 9. April 1770, Prag 1770.
Populations-Summarium 1782 = Kärntnerisches Populations-Summarium de anno 1782. In: Kärntner Landesarchiv, Geschichtsvereinshandschriften GV-Hs, 7/34/3.
Printschitz 1968 = Printschitz, R.: Vorbemerkung. In: Legende zu den Straßen-, Wege- und Plätzebezeichnungen im Ortsbereich der Marktgemeinde Althofen, Althofen 1968.
Provisorisches Gemeindegesetz von 1849 = Reichsgesetzblatt Nr. 170/1849 = Kaiserliches Patent, womit ein provisorisches Gemeinde-Gesetz erlassen wird, Olmütz 17. März 1849.
Regimentsordnung von 1501 = König Maximilian Regimentsordnung Nieder- und Innerösterreich 1501. In: Kärntner Landeshandfeste, Wien 1601, 40-48.
Reichsdeputationshauptschluss 1803 = Hauptschluss der außerordentlichen Deputation, Frankfurt 25. Februar 1803.
Rosolenz 1607 = Rosolenz, J.: Gründlicher Gegenbericht auff den falschen Bericht vnnd vermainte Erinnerung Dauidis Rungii, Graz 1607.
Schematismus der Kur Salzburg von 1805 = Zezi, J.: Kurfürstlich-salzburgischer Hof- und Staatsschematismus für das Jahr 1805, Salzburg 1805.
Schematismus des Erzstifts 1780 = Hochfürstlich-salzburgischer Hofkalender, oder Schematismus, Salzburg 1780.
Silvesterpatent von 1851 = Reichsgesetzblatt Nr. 2/1852 = Kaiserliches Patent, womit die Verfassungs-Urkunde vom 4. März 1849 außer Gesetzeskraft erklärt wird, Wien 31. Dezember 1851.
Statistischer Bericht von 1879 = Handels- und Gewerbekammer zu Klagenfurt (Hg.): Statistischer Bericht über die volkswirthschaftlichen Zustände Kärntens in den Jahren 1871-1878, Klagenfurt 1879.
Sterbbuch Althofen I = Sterbbuch Pfarre Althofen 1643-1724, Althofen 1724.
Sterbbuch Althofen V = Sterbbuch der Pfarre Althofen, V, Althofen 1874.
Sterbbuch Friesach II = Sterbbuch Pfarre Friesach 1770-1788, Friesach 1788.
Strab., geogr. = Strabo: Geographica – In der Übersetzung und mit Anmerkungen von Dr. A. Forbinger, Berlin 1855-1889 / Wiesbaden 2007.
Überfelder 1836 = Überfelder, A.: Franz Graf von Egger (Nekrolog). In: Carinthia, Nr. 50, Klagenfurt 1836, 1-4.
Unrest, Österr. Chronik = Jakob Unrest: Österreichische Chronik – Grossmann, K. (Hg.): Jakob Unrest: Österreichische Chronik, Weimar 1957.
Urkunde vom 15. Juni 1417 (AT-KLA 418-B-C 2345 St) = Kärntner Landesarchiv: Allgemeine Urkundenreihe AT-KLA 418-B-C 2345 St.
Urkunde vom 17. Jänner 1469 (AT-KLA 418-B-A 1171 St) = Kärntner Landesarchiv: Allgemeine Urkundenreihe AT-KLA 418-B-A 1171 St.
Urkunde vom 2. April 1381 (Münichsdorfer 1870, Anhang 3) = Münichsdorfer, F.: Geschichte des Hüttenberger Erzberges, Klagenfurt 1870, Anhang 3.
Urkunde vom 20. März 1487 (KLA) = Kärntner Landesarchiv „KLA Archiv Egger, Fasc. CXVI“, zit. nach Fresacher 1953, S. 118, Anm. 23.
Urkunde vom 22. August 1458 (AT-HHStA SbgE AUR 1458 VIII 22) = Haus-, Hof- und Staatsarchiv: Salzburg, Erzstift, Allgemeine Urkundenreihe AT-HHStA SbgE AUR 1458 VIII 22.
Urkunde vom 25. Juli 1461 (AT-KLA 418-B-A 1071 St) = Kärntner Landesarchiv: Allgemeine Urkundenreihe AT-KLA 418-B-A 1071 St.
Urkunde vom 27. Mai 1542 (AT-KLA 418-B-A 2143 St) = Kärntner Landesarchiv: Allgemeine Urkundenreihe AT-KLA 418-B-A 2143 St.
Urkunde vom 3. Oktober 1479 (Mayer 1877, Beilage 20b) = Mayer, F.: Über die Abdankung des Erzbischofs Bernhard von Salzburg (Wien 1877), Beilage 20b, 73 f.
Urkunde vom 5. April 1513 (HHStA SbgE AUR_1513_IV_05.1) = Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Erzstift Salzburg, Allgemeine Urkundenreihe HHStA SbgE AUR_1513_IV_05.1.
Urteil von 1511 = Bekanntmachen des Urteils des Hofkammergerichts im Streit, 29. November 1511 = Kärntner Landesarchiv: Markt Althofen, Fasz. 34, Nr. 94.
Valvasor 1681 = Valvasor, J.: Topographia Archiducatus Carinthiae modernae, Wagensperg 1681.
Valvasor 1688 = Valvasor, J.: Topographia archiducatus Carinthiae, Nürnberg 1688.
Vereinigte Laibacher Zeitung = Vereinigte Laibacher Zeitung, Laibach 1778-1918.
Vereinsregisterauszug 2022 = Bundesministerium für Inneres, Abteilung IV/2: Vereinsregisterauszug, Wien 2022.
Verlautbarung vom 23. Juli 1850 = Verordnungsblatt Posten Eisenbahnbetrieb und Telegraphen, Wien 1850, zit. nach Ortmann 1968, S 113.
Verleihbrief von 1610 = Verleihbrief über den Floßofen zu Treibach, 11. Mai 1610. In: Münichsdorfer 1870, Anhang Nr. 21.
Vidimus von 1592 (AT-KLA 418-B-A 1661 F St, r6) = Erasmus von Ossiach: Notarielles Vidimus von 1592, Kärntner Landesarchiv: AT-KLA 418-B-A 1661 F St, r6.
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