Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Neue Bepflanzung in der Innenstadt

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Althofen setzt auf ein innovatives Begrünungskonzept: Die Stadtgemeinde Althofen stellte die Bepflanzung in der Innenstadt von Wechselflor auf ausdauernden um.

In der Kreuzstraße und der 10.-Oktober-Straße wurden 3.500 Wildstauden und Wildgräser gesetzt, die von Ende März bis Anfang November blühen und für ein schönes Stadtbild sorgen. Dafür war auch ein Bodentausch nötig, da die Pflanzen auf einer Spezial-Erde aus einem Kalk-Humus-Gemisch gedeihen. Die Fahrbahnteilungen in der Silberegger Straße und im Bunsenweg erhalten ebenfalls eine Dauerbepflanzung.

Vorreiterrolle in Kärnten
Eigens für Althofen hat Landschaftsplanerin Dagmar Wallgram die verschiedenen Pflanzen für eine stadtgerechte Bepflanzung zusammengestellt. Salbei, Lavendel oder die Fackellilie blühen nun in der Innenstadt. Wallgram hat versucht, mit heimischen Wildstauden und -gräsern zu arbeiten. Da die Blütezeit bei manchen, wie beispielsweise der Sibirischen Iris, Mitte Juli endet, griff die Landschaftsplanerin auf Stauden aus anderen Kontinenten wie den Sonnenhut aus Südamerika zurück. So verlängert sich die Blütezeit bis Ende Oktober.
Mit dieser Bepflanzung nimmt Althofen in Kärnten eine Vorreiterrolle ein: Das naturnahe Stadtbild ist auf Dauer kostengünstiger, die Pflanzen benötigen weniger Wasser und brauchen keine Dünger oder Spritzmittel. Die ökologische Maßnahme ist außerdem ein Hauptgewinn für Bienen und Schmetterlinge, denn die Insekten fühlen sich wohler und finden genügend Pollen und Nektar.

Pflanzen nicht entsorgt
Die bisherigen Pflanzen rund um die Bäume in der Kreuzstraße und 10.-Oktober-Straße hat man aber nicht einfach entsorgt, sondern diese wurden an anderen Plätzen in der Stadt eingepflanzt. So haben beispielswiese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtgärtnerei in der Silberegger Straße die Blumen eingesetzt und die dortige vorhandene Bepflanzung ergänzt. Außerdem wurden drei Bäume aus der Innenstadt auf dem Gelände des großen Spielplatzes in der Rottenstraße verpflanzt. Sie sollen dort für genügend Schatten für die spielenden Kinder sorgen.