Mechatronik-Talente von Flex holen Staatsmeistertitel

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Das Mechatronik-Duo David Seidl (17 Jahre) und Paul Wohlesser (20 Jahre) hat sich bei den AustrianSkills den österreichischen Staatsmeistertitel gesichert.

Beim Wettbewerb am Messegelände in Salzburg stellten rund 500 Nachwuchsfachkräfte in 46 Berufen ihr Können unter Beweis. Seidl und Wohlesser setzten sich dabei gegen zwei Duos des Unternehmens Infineon durch und erreichten den ersten Platz. Die beiden Flex-Lehrlinge hatten sich rund zweieinhalb Monate intensiv auf den dreitägigen Bewerb vorbereitet. Gefordert waren komplexe Automatisierungsaufgaben, die vom mechanischen Aufbau über die elektrische Verdrahtung bis hin zur Programmierung reichten. Ziel war die Errichtung einer voll automatisierten Produktionslinie.

In der Kategorie Mechatronik überzeugte das Team auf ganzer Linie. Mit dem Sieg qualifizierten sich Seidl und Wohlesser für die WorldSkills 2026, die Berufsweltmeisterschaften, welche im September 2026 in Shanghai, China, stattfinden. Bereits im April reisen die beiden nach Hongkong, wo ein internationales Training zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft abgehalten wird. Die erfolgreichen Nachwuchstechniker stammen aus Neumarkt in der Steiermark, absolvierten ihre schulische Ausbildung jedoch in Althofen und befinden sich aktuell im dritten Lehrjahr.

Auch seitens der Stadt Althofen gab es Anerkennung: Bürgermeister Walter Zemrosser zeigte sich stolz auf das Unternehmen Flex und gratulierte Geschäftsführer Martin Reiner sowie David Seidl und Paul Wohlesser zu deren Erfolg. Den beiden Staatsmeistern überreichte er Althofener Taler und wünschte ihnen alles Gute für die bevorstehende Weltmeisterschaft. Bei einem Rundgang durch das Flex-Ausbildungszentrum nutzte der Bürgermeister zudem die Gelegenheit, einen von Lehrlingen entwickelten Flugsimulator selbst zu testen.

Bürgermeister Walter Zemrosser, Flex-Geschäftsführer Martin Reiner, David Seidl, Paul Wohlesser, HR-Managerin Marlene Thalhammer und die Lehrlingsausbildner Jürgen Moßer, Rüdiger Voith und Karl Frank (von links) (Foto: Stadtgemeinde Althofen)