„Der Sagenjäger“ feiert Vorpremiere im Kulturhaus Althofen
Im Kulturhaus Althofen fand gestern die Vorpremiere der neuen Sagenjäger-Folge „Der Teufel und die Moserin“ statt. Schauspieler Max Müller, bekannt als „Polizist Michi Mohr“ aus der beliebten Serie „Die Rosenheim-Cops“, begibt sich darin auf die Suche nach Sagen, Sagenhaftem und geheimnisvollen Mythen.
Der Filmabend lockte hunderte Besucherinnen und Besucher ins Kulturhaus – darunter zahlreiche Darstellerinnen und Darsteller sowie Interviewpartner, die selbst Teil der spannenden Produktion sind. Für Stimmung sorgten eingangs „Die Stromlosen Althofener“ unter der Leitung von Seppi Bierbaumer. Und wie es sich für eine richtige Filmpremiere gehört, durfte natürlich auch Popcorn nicht fehlen. Die Popcornmaschine wurde von Vizebürgermeister Michael Baumgartner höchstpersönlich bedient, während Stadtrat Philipp Strutz beim Aufstellen zusätzlicher Sessel tatkräftig mithalf, um für den großen Besucherandrang ausreichend Platz zu schaffen.
In der mittlerweile 27. Folge des „Sagenjägers“ führt die Reise durch die Gemeinden Kappel am Krappfeld, Klein St. Paul, Eberstein, Guttaring und Althofen. Für einen besonders amüsanten Einstieg sorgen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der beteiligten Gemeinden: Andrea Feichtinger-Sacherer, Gabriele Dörflinger, Günter Kernle, Ebersteins Vizebürgermeister Robert Lassernig und Walter Zemrosser weisen Max Müller den Weg – schließlich muss ein Sagenjäger ja erst einmal wissen, wo er überhaupt auf die richtige Spur kommt.
Produziert wurde die Folge von der AlphaVision Filmproduktion. Chef Mario Barta und sein Team haben die mystische Stimmung, den Kern der Sage und die besonderen Schauplätze eindrucksvoll eingefangen. Gedreht wurde unter anderem im Schloss Althofen, in der Rauchkuchl der Familie Obersteiner in Wieting und im Stall der Familie Schaflechner im Urtlgraben.
Für die Umsetzung standen auch zahlreiche Laiendarstellerinnen und Laiendarsteller aus der Theatergruppe Guttaring, der Kulturbühne Krappfeld und der Landjugend Wieting vor der Kamera. Besonders beeindruckend: Bianca Schlintl als Moserbäuerin, die am Ende der Teufel holt, sowie Herwig Guschlbauer als Pfarrer. Viele Mitwirkende besuchten die gestrige Premiere. Darunter waren auch Bibliothekarin Maria Groß aus Passering, Dechant Lawrence Pinto und Günther Jannach vom Stadtarchiv Althofen, die in der Folge mit Max Müller im Gespräch waren.
Die Produktion überzeugt mit stimmungsvollen Landschaftsaufnahmen, großartigen Darstellerinnen und Darstellern, interessanten Interviewpartnern und einem sympathischen Max Müller. „Der Teufel und die Moserin“ ist am 11. Oktober, um 17:55 Uhr auf ORF 2 zu sehen. Schaut euch unbedingt die Folge an und entdeckt die vielen bekannten Gesichter und Schauplätze aus unserer Region.
