Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs zu Gast in Althofen

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Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs besuchte gestern die Stadtgemeinde Althofen. Bei einem Rundgang durch die Altstadt machte sich ein Bild von der Stadt und dem Wirtschaftsstandort.

Dabei zeigte sie sich positiv überrascht von der Vielzahl an unterschiedlichen Unternehmen, die sich in Althofen angesiedelt haben, sowie von deren Wachstum. Im Anschluss führte Bürgermeister Walter Zemrosser die Delegation, bestehend aus Hilfswerk-Kärnten-Präsidentin Elisabeth Scheucher-Pichler, Bundesrätin Sandra Lassnig, Michael Pichler von Zero Project/Essl-Foundation, Stadtamtsleiter Hubert Madrian und Gemeinderat Gernold Kloiber-Pammer, durch das einzigartige Auer-von-Welsbach-Museum. Besonders beeindruckt zeigte sich Christine Schwarz-Fuchs von der ersten Metallfadenglühlampe der Welt.


Danach standen im Rathaus Althofen zukunftsweisende Themen rund um die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt. Einen fachlichen Impuls setzte Michael Pichler mit seinem Vortrag. Er zeigte auf, welche Potenziale Menschen mit Behinderung in Unternehmen einbringen können und warum gelebte Inklusion nicht nur gesellschaftlich wichtig ist, sondern auch einen Wirtschaftsfaktor darstellt. 

An der hochkarätig besetzten Gesprächsrunde im großen Sitzungssaal des Rathauses nahmen neben der Delegation rund um die Bundesratspräsidentin auch Martin Reiner, Geschäftsführer von FLEX Althofen, Stefan Greimel, Vorstand der Treibacher Industrie AG, Herbert Ratz, Geschäftsführer der Humanomed Gruppe, Jochen Schritliser, Standortleiter der Bifrangi GmbH Althofen, Georg Rumpold und Bernhard Scherzer, Geschäftsführer der ConSolid Unternehmensberatung, sowie Walter Sabitzer, WK-Bezirksstellenobmann, und Robert Schratt, WK-Bezirksstellenleiter, teil. Die Spitzenvertreter der heimischen Wirtschaft signalisierten alle einen positiven Zugang zum Thema Inklusion in der Arbeitswelt. 

Beim anschließenden Imbiss wurde weiter über die Möglichkeiten einer inklusiven Arbeitswelt diskutiert. Im Mittelpunkt standen dabei die Stärken und Fähigkeiten von Menschen mit Behinderung sowie die Chancen, die neue Technologien für mehr Inklusion in der Arbeitswelt bieten.